Tesla Model 3, Exterieur Achim Hartmann
Polestar 2, Tesla Model 3, Exterieur
Tesla Model 3, Exterieur
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Tesla Model 3, Exterieur 25 Bilder

Tesla Model 3: Basismodell wird 7.000 Euro teurer

Preis des Tesla Model 3 steigt dramatisch 7.000 Euro mehr, 1.500 Euro Förderung weniger

Zum dritten Mal in kurzer Zeit hat Tesla die Preise des Model 3 angehoben. Dieses Mal legt das Basismodell einen gewaltigen Preissprung hin und nervt gleichzeitig mit langen Lieferzeiten.

Elektroautobauer Tesla hat innerhalb weniger Wochen die Preise für das Model 3 erneut erhöht. Nachdem Anfang März das Long-Range-Modell (+ 2.000 Euro) sowie die Performance-Version (+ 2.000 Euro) deutlich teurer wurden, legt jetzt auch das Basismodell mit einem Motor und Hinterradantrieb einen gewaltigen Preissprung hin. Statt wie gehabt mit 42.990 Euro, steht das Basismodell jetzt mit 49.990 Euro im Konfigurator. Das sind genau 7.000 Euro mehr.

Gründe kommuniziert Tesla wie immer nicht. Aufwände Produktaufwertungen können aber sicher nicht hinter dem XXL-Zuschlag stecken. Das letzte Technik-Update brachte für das "kleinste" Model 3 Ende 2021 lediglich eine etwas größere Batterie sowie eine um 48 Kilometer gestiegene WLTP-Reichweite. Gleichzeitig sanken die Beschleunigungswerte auf 100 km/h von 5,6 auf 6,1 Sekunden.

Polestar 2, Tesla Model 3, Exterieur
Tests

Teurer und mit weniger Förderung

Die Preiserhöhung ist für angehende Model-3-Kunden übrigens doppelt ärgerlich, weil der Nettopreis des Basismodells jetzt über 40.000 Euro liegt. Dadurch sinkt die maximale Fördersumme von 9.000 Euro (6.000 Euro Kaufprämie, 3.000 Euro Hersteller-Zuschuss) auf lediglich 7.500 Euro (5.000 Euro Kaufprämie plus 2.500 Euro Hersteller-Prämie). Den höheren Bafa-Bonus hätte sich Tesla mit einem Nettopreis von 39.990 sichern können, was dann einem Bruttopreis für den Kunden von 47.588 Euro entsprochen hätte. In der Bildergalerie finden Sie wie sich das Model 3 gegen den Polestar 2 schlägt.

Kurze Lieferzeiten für die teureren Versionen

Und weil wir gerade bei den schlechten Nachrichten sind: Der deftige Preis-Aufschlag sorgt nicht dafür, dass man sein bestelltes Basismodell früher geliefert bekommt. Die Basisvariante lässt bis "voraussichtlich 2022" auf sich warten, die teurere Versionen kommen immerhin bereits im August 2022. Ein Model Y aus der neu eröffneten Gigafactory in Grünheide kann im Mai (Maximale Reichweite) oder Juni (Performance) ausgeliefert werden.

Fazit

Preiserhöhungen gibt es bei allen Autoherstellern. So drastisch wie Tesla beim Basismodell des Model 3 hat aber noch kaum ein anderer Autobauer hingelangt. Über Nacht ein Preissprung von 7000 Euro, der außerdem noch 1500 Euro Förderung weniger bedeutet – das stresst sogar eingefleischte Tesla-Fans. Besonders bitter: Würde Tesla mit einer Preiserhöhung von 3.850 Euro (netto) zufrieden gewesen sein, wäre die Förderung bei 9000 Euro geblieben.

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