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Tesla Model S mit schwarzen Applikationen Tesla
Tesla Model S mit schwarzen Applikationen
Tesla Model S mit chromglänzenden Applikationen
Tesla Model X mit schwarzen Applikationen
Tesla Model X mit chromglänzenden Applikationen 7 Bilder

Neu bei Tesla: Applikationen in Schwarz statt Chrom

Tesla jetzt mit schwarzen Applikationen Model S und Model X ab Werk ohne Glanz

Tesla bietet jetzt Model S und X ab Werk mit schwarzen Zierelementen an – bisher mussten interessierte Kunden die Chromoptik selbst überdecken.

In der Welt des optischen Tuning ist es ein uralter Hut: Das schwarze Einfärben oder Überdecken von chromglänzenden Zierelementen. Golf-GTI-Modelle mit mattschwarzem VW-Emblem sind beispielsweise alles andere als selten. Auch bei US amerikanischen Tesla-Fahrern ist es seit Jahren Trend, die Tesla-Logos und zum Teil auch die Türgriffe mit einem mattschwarzen Überzug zu versehen. In zahlreichen Foren diskutieren Fans über die besten Lösungen und lassen ihre Umfärbungen von den anderen Forenmitgliedern bewerten. Plasti Dip, eine Art Gummifolie zum Aufsprühen, zählt bei den Forenmitgliedern zu den Favoriten. Am beliebtesten ist schwarz, aber es gibt auch Tesla-Fahrer, die gelbe oder blaue Logos bevorzugen. Jetzt hat sich Tesla anscheinend das Treiben seiner Kunden lange genug angesehen – der Elektroautohersteller bietet für Model S und Model X nur noch schwarze Zierelemente Werk.

Tesla Model 3 mit schwarzen Applikationen
Tesla
Auch die neueste Version des Model 3 ist frei von metallisch glänzenden Applikationen.

Fans bemängeln fehlende Auswahlmöglichkeit

Mit dem Chrom-weg-Facelift bringt Tesla zu Ende, was der Hersteller mit dem Model Y begann – dies war das erste Modell der Amerikaner, dass ohne Chromlook vom Band lief. In einigen englischsprachigen Medien und Foren ist zu lesen, dass der Wegfall von Chrom auch umwelttechnische Vorteile haben könnte. Allerdings: Das Logo und die Türgriffe bestehen bei Tesla aus poliertem Aluminium.

Tesla Model 3 mit chromglänzenden Applikationen
Tesla
Die älteren Model 3 tragen noch durch poliertes Aluminium hervorgerufenen Chromglanz.

Einige Fans sind traurig und schreiben, dass die schwarzen Zierteile billig aussehen – ein Kommentator fühlt sich an getunte Fahrzeuge erinnert, wie sie US-Drogendealer vor Jahren fuhren. Andere merken an, dass diese Geschmacksfrage vielleicht mit dem Alter der Kunden zusammenhängt. Die Mehrheit der Kommentatoren wundert sich nur darüber, dass Tesla nicht mehrere Varianten anbietet und Änderungsoptionen weiterhin dem Nachrüstmarkt überlässt.

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Fazit

Tesla lässt jetzt auch bei Model S und Model X die metallisch glänzenden Zierelemente verschwinden. Damit folgt der Hersteller einem Trend, den seine Fans seit Jahren vorgeben: In Internetforen gibt es unzählige Beiträge von Teslafahrern, die ihre Logos schwarz eingefärbt haben – oft mit einer Gummi-Sprühfolie.

Allerdings gibt es auch Fans, die lieber den durch poliertes Aluminium erzielten Chromglanz-Effekt behalten hätten und nicht verstehen, warum Tesla hier seinen Kunden nicht die Wahl lässt. Chromglänzende Gummi-Sprühfolie dürfte zudem für die Nachrüstmarkt-Hersteller eine Herausforderung sein.

Da Tesla auf eine Auswahlmöglichkeit verzichtet, liegt der Verdacht nahe, dass der amerikanische Autohersteller einfach die Gelegenheit nutzt, ein wenig Kosten zu sparen. Schließlich wäre es eine Überraschung, wenn so eine kleine Änderung Teslas Fahrzeug-Absatz beeinträchtigen würde.

Tesla Model 3
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