11/2020, VW E-Tharu MY2021 für China Volkswagen Group China
11/2020, VW E-Tharu MY2021 für China
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11/2020, VW E-Tharu MY2021 für China 11 Bilder
SUV

VW E-Tharu für China: Elektro-SUV auf MQB-Basis

VW E-Tharu für China SUV-Ableger des ausrangierten E-Golf

Das VW-SAIC-Joint-Venture stellt den E-Tharu für den chinesischen Markt vor. Das Modell nutzt die MQB-Basis des E-Golf, präsentiert aber bessere Daten.

Volkswagens auf dem Modularen E-Antriebs-Baukasten (MEB) basierende Elektroauto-Flotte ist natürlich auch in China längst im Anmarsch. Das hindert den Autokonzern jedoch nicht daran, in diesem für VW so wichtigen Markt weitere rein elektrisch angetriebene Modelle auf MQB-Basis anzubieten. Ein solches ist der neue E-Tharu, eine Strom-Version des zusammen mit Joint-Venture-Partner SAIC seit 2018 gebauten Kompakt-SUV.

Neuer Elektro-SUV basiert auf alter Plattform

Der VW E-Tharu leitet sich vom hierzulande inzwischen ausrangierten E-Golf ab. Sein vorne eingebauter und auf die Vorderräder wirkender Elektromotor leistet entsprechend 100 kW / 136 PS. Das maximale Drehmoment beträgt 290 Newtonmeter. Das Automatik-Getriebe verfügt über nur einen Gang. Bei der Beschleunigung von null auf 50 km/h sollen 3,7 Sekunden vergehen, bei 150 km/h liegt die Höchstgeschwindigkeit an.

11/2020, VW E-Tharu MY2021 für China
Volkswagen Group China
Der neue VW E-Tharu ist exklusiv für den chinesischen Markt gedacht.

VW und SAIC kombinieren das MQB-Paket allerdings mit einer größeren Batterie. Der größte Teil des Akkus befindet sich unter den Rücksitzen, aber auch der Mitteltunnel und der Bereich unter den Vordersitzen wird für den Energiespeicher genutzt. Statt einer Brutto-Kapazität von 35,8 Kilowattstunden wie beim E-Golf stehen dem E-Tharu 44,1 Kilowattstunden zur Verfügung. Entsprechend steigen die theoretischen Reichweiten: Für den E-Golf gab VW einen NEFZ-Wert von 300 Kilometern an; der chinesische Elektro-SUV soll 315 Kilometer schaffen. Für den sehr theoretischen Fall, dass jemand die ganze Zeit konstant 60 km/h fährt, sollen sogar 415 Kilometer möglich sein.

Basispreis: fast 25.000 Euro

Die Insassen erwartet ein Cockpit im typischen VW-Stil. Die Rundinstrumente sind analog ausgeführt, während die Klimaanlage über touch-sensitive, plan ins Armaturenbrett eingelassene Tasten geregelt wird. Der zentrale Infotainment-Touchscreen ist in den Instrumententräger integriert. Die in Leder (oder eine Nachbildung) gehüllten Sitze tragen farblich abgesetzte Stickereien.

Der VW E-Tharu kostet in China 194.800 Yuan; das entspricht aktuell knapp 25.000 Euro. Dass der Elektro-SUV in dieser Form auch in anderen Regionen auf den Markt kommt, ist höchst unwahrscheinlich.

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Braucht VW den Tharu/Tarek/Taos unbedingt in seinem Portfolio?
Auf jeden Fall. Je mehr SUVs angeboten werden, umso besser.
Sicher nicht. VW hat schon genug SUVs im Programm.

Fazit

In Europa hat der VW E-Golf inzwischen ausgedient, in China existiert zumindest seine Plattform fröhlich weiter – und zwar als Basis des neuen E-Tharu. Dank der größeren Batterie präsentiert der SUV-Ableger bessere Reichweiten-Werte als sein europäischer Vorgänger, ansonsten aber dieselben technischen Daten.

VW
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