Mercedes Baureihe /8 (Strich 8) (W114/ W115) im Überblick (ab 1967)
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Foto: Daimler
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Vier- und Fünfzylinder mit 54 bis 80 PS. Doch die Diesel sind nicht das einzig vielfältige am /8.
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Die Benziner fuhren mit 95 bis 185 PS vor. Ein 280E kam auf 200 km/h Höchstgeschwindigkeit, als ein Käfer mit Mühe 130 fuhr.
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Blidck in die Produktionshalle. Links rollen einige Pagoden vom Band.
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Letzte Handgriffe an zwei fabrikneuen /8 in der Sindelfinger Fertigung.
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Die neue "Diagonal-Pendelachse" verhilft dem /8 zu einer guten Straßenlage. Da kann man's auch mal stauben lassen.
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Ein W114 mit der Doppelstoßstange der Erstserien-Sechszylinder vor dem 1956 eröffneten Stuttgarter Fernsehturm.
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Auch hier wieder: Doppelstoßstange, Sechszylinder, erste Serie. Die ist auch den kleineren Außenspiegeln zu erkennen.
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Vans gab es 1970 noch nicht: Die 65 Zentimeter längere Limousine bestellte, wer regelmäßig mehr als drei bis vier Passagiere irgendowhin zu fahren hatte.
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Taxifahrer zum Beispiel. Hier handelt es sich vermutlich um ein Modell zwischen Februar 1971 (Umstellung deutscher Taxis von schwarz auf hellelfenbein) und September 1973 (Modellpflege mit größeren Außenspiegeln).
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Trinkgeld reichten die Passagiere von hinten durch die Münzschublade.
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Das damalige Programm sieht eindrucksvoll aus, doch zu kaufen gibt es den C111 nicht. Auch sonst mutet die Vielfalt im Vergelich zu heute bescheiden an.
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Doch gibt es von der aktuellen E-Klasse etwa Langversionen ab Werk, auf die Hersteller wie Miesen in Bonn Krankenwagen-Aufbauten setzen können? Vom /8 gab es das.
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Je nachdem, welcher Motor drinsteckt, ist der /8 ganz schön zugkräftig. Eine hydropneumatische Niveauregulierung für notorische Wohnwagenzieher hätte es auch gegeben.
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Zeitdokument: Früher /8-Sechszylinder in Babyblau vor einer der letzten Heckflossen.
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Das Design kam von Paul Braq, der auch Pagode und 5er BMW zu graziler Leichtigkeit verhalf.
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Zwei Dinge kritisierte auto motor und sport: Die anfangs karge Innenaustattung und die Fußfeststellbremse. Das Interieur hat Mercedes zwei Mal aufgewertet, die Feststellbremse blieb auch bei den Nachfolgern.
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Der 280E hatte immerhin Holz am Handschuhfach. Passagiere konnten das Modell, in dem sie sitzen, anhand des Schriftzugs zweifelsfrei identifizieren.
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Die Motoren waren nicht die modernsten, manche liefen rau und verbrauchten viel Benzin.
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Ganz anders der völlig neu konstruierte M110: Der lief weich, mit schönem Geräusch und verbrauchte zumindest als Einspritzer nicht zuviel.
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Zweitserien-/8 mit Blümchen im Auspuff. Sollte vermutlich demonstrieren, dass die Oelmotoren sauber verbrennen.