Mercedes S-Klasse (W108, W109) im Überblick (ab 1965)
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Foto: Arturo Rivas
Foto: Arturo Rivas
Die Baureihe W108/109 löste Mitte der 60er die Heckflosse im Oberklassen-Segment von Mercedes ab.
Foto: Arturo Rivas
Die Baureihe 108 ist karosserieseitig eine facegeliftete große Heckflosse. Der Radstand von 2.750 mm (W109: 2.850 mm) stimmt überein, und die Blechpressteile der Rahmenbodenanlage sind die gleichen.
Foto: Ingolf Pompe
Deshalb neigen auch die 108/109er zu starkem Rostbefall. Vor allem der vordere Querträger und die Längsträger über der Vorderachse, im Mercedes-Jargon wegen ihrer Form "Bananen" genannt, sind tückische Rostfallen.
Foto: Arturo Rivas
Vom 600 abgeleitet: 3,5-Liter-V8 mit D-Jetronic und Transistorzündung - Mustergültig in Haltbarkeit und Laufkultur. Da macht höchstens die D-Jetronic einmal Ärger.
Foto: Arturo Rivas
Wurzelnussfurnier, Elfenbeinlenkrad, Velours mit Patina und Zwischenpolstern: Der Mercedes ist ein gediegener Salonwagen in Manufakturqualität.
Foto: Arturo Rivas
Auch hinten logiert es sich auf der üppig gepolsterten Rückbank vorzüglich.
Foto: Arturo Rivas
Während der schwarze SEL sehr seriös und zeitlos wirkt, zeigt dieser blaue SE den Zeitgeist der späten 60er.
Foto: Arturo Rivas
Als 280 SE mit dem kleinen 3.5-Liter-V8 leistet er 200 PS. Nur der legendäre 6.3er, den es nur als W109 gab, leistete damals mehr.
Foto: Arturo Rivas
Der SE (W108) hatte stets eine konventionelle Stahlfederung, die als deutlich problemloser galt, als die sensible Luftfederung im W109.
Foto: Arturo Rivas
Ob stahl- oder luftgefedert. Die damalige Mercedes-Oberklasse stand stets für souveränen Fahrkomfort.
Foto: Mercedes-Benz
Jedoch reichten die Qualitäten der Baureihe sogar bis in den Motorsport. Die Top-Baureihe 300 SEL 6.3 diente AMG damals als erstes Projekt. Die Affalterbacher setzten die "rote Sau" erfolgreich im Tourenwagensport ein.
Foto: Mercedes
Für den Vatikan entstanden Ende der 60er in Sindelfingen zwei Sonderversionen des 300 SEL. Darunter eine sechssitzige Limousine.