24-Stunden-Rennen Nürburgring 2022 Vorschau ADAC Nordrhein Sportpresse
Startgruppe eins - 24h-Rennen Nürburgring - Nürburgring-Nordschleife - 5. Juni 2021
Start - 24h-Rennen Nürburgring - Nürburgring-Nordschleife - 5. Juni 2021
Startgruppe 2 - 24h-Rennen Nürburgring - Nürburgring-Nordschleife - 5. Juni 2021
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Vorschau 24-Stunden-Rennen am Nürburgring

Vorschau 24h-Rennen Nürburgring 2022 Wer ist der Favorit in der Eifel?

Die 50. Ausgabe des 24h-Rennens sollten Sie nicht verpassen. Die Fans machen es ohne Corona-Einschränkungen wieder zu dem, was es ist: ein irres Spektakel. 138 Starter sind beim Jubiläum dabei.

Zu Duschen umfunktionierte Telefonzellen, rauchende Grills und Gartenzäune aus Kronkorken. Wenn die Fans auf den Bedarfscampingplätzen ihre Zelte aufschlagen, hat das 24h-Rennen Nürburgring endlich wieder die Atmosphäre zurück, die es verdient. Just in time: Der Ring-Klassiker feiert 50. Geburtstag. Die Frage ist: Wer wird sich in die Siegerliste eintragen?

Eines ist so sicher wie das Amen in der Kirche: Es wird ein GT3-Renner sein. Mit 33 Autos stellt die Top-Klasse fast ein Viertel des Teilnehmerfelds. Zum engeren Favoritenkreis zählen Porsche, BMW, Audi, Mercedes und neuerdings Aston Martin, die mit TF Sport ein werksunterstütztes Team in die Eifel schicken. Exoten wie Ferrari oder Lamborghini sollte man ebenfalls nicht unterschätzen.

Schaut man sich nur die Ergebnisse aus den Vorläufen der NLS und dem Quali-Rennen an, müsste BMW als klarer Favorit ins Rennen gehen. Schließlich sahnte man ordentlich ab. Und mit zwei BMW M4 GT3 von Rowe Racing, dem BMW Junior Team, einem Auto von Schubert und dem konkurrenzfähigen Yokohama-bereiften Walkenhorst-Auto ist man auch perfekt aufgestellt.

BMW-Junioren überraschen

Die Sensation der Saison waren definitiv die Junioren, die keine mehr sind. Sie halten easy mit den alten Hasen mit. "Wir haben aber sehr wenig bis keine Erfahrung im Regen und bei Nacht. Denn die letzten beiden Jahre wurde nachts ja kaum gefahren", sagt Max Hesse.

Hat BMW den Pokal schon in der Tasche? Mitnichten. Erstens bereitet die Zuverlässigkeit des neuen GT3-Modells noch Sorgenfalten. Zudem haben die Ergebnisse der Vorläufe selten große Relevanz für den 24h-Klassiker selbst. Während einige im Fahrerlager unkten, der BMW sei ja schon ganz schön flott, musste man andersherum die Frage stellen, wer denn sonst Gas gegeben hat.

Zumal die gesamte BOP durcheinandergewirbelt wurde, weil Michelin zu den Qualirennen allen Herstellern neue Sturz- und Luftdruckwerte verordnet hatte. Ein willkommener Anlass für alle BOP-Schausteller, diese als Vorwand für langsame Rundenzeiten zu nutzen – um dann beim großen Aufgalopp doch die Lutzi abgehen zu lassen?

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BMW hat sich mit starken Quali-Rennen in die Favoritenrolle für den Klassiker gefahren.

Wie gut ist Mercedes?

Die Probleme hatten zunächst bei Audi und Porsche ihren Ursprung, wo es Reifenschäden gab. Wobei sich das niemand erklären konnte, schließlich stellen die Franzosen dieselbe Spezifikation der Slick-Mischungen hot, medium und cold zur Verfügung.

Mercedes ließ bei den Qualirennen tiefer blicken. Zuvor schien man in den NLS-Rennen verloren. Zur Erinnerung: Am Quali-Wochenende hatte man dasselbe Gewicht wie 2021 und einen minimal größeren Restriktor. Und im vergangenen Jahr lobten viele die BOP – auch wenn nicht ewig gefahren wurde. Zumal ein neues GT3-Team wie Schnitzelalm Racing vorzeitig den Sprung ins Top-Quali geschafft hat.

Die BOP-Macher gestanden dem Sternenkrieger nun kurzfristig zu, auch den zweiten Restriktor mit 0,5 Millimeter mehr zu fahren. Die heißen Eisen von AMG: GetSpeed und HRT mit jeweils zwei Autos und Landgraf, wobei man hier etwas schwächer besetzt ist. Bei GetSpeed und HRT sind nur drei Kutscher pro Auto vorgesehen. Manuel Metzger, der sich beim Qualirennen einen Brustwirbelbruch zugezogen hatte, wird von Philip Ellis ersetzt. Dessen Platz auf dem zweiten HRT-Auto übernahm in letzter Sekunde Marvin Dienst.

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Auf Seiten von AMG schickt GetSpeed ebenfalls wie HRT und Landgraf jeweils zwei Autos ins Rennen.

Audi & Porsche vor 24h-Highlight

Bei Audi ergibt sich ebenfalls kein klares Bild. Neu ist, dass man mit Phoenix und Car Collection nur noch zwei Werksautos unterstützt. Auf den Land-Audi müssen die Fans verzichten. Daneben schlug man sich – wie erwähnt – mit Reifenproblemen herum. Während die Erfolge auf der Nordschleife mit dem Update Evo II auf sich warten lassen, ist man international flott unterwegs. "Wir holen auf der Nordschleife die Zeit in den langsamen Kurven", sagt Audi-Pilot Patric Niederhauser. "Ausgangs der Kurven fehlt Drehmoment. Im 2., 3. und 4. Gang ist es im Verkehr schwierig." Vor dem 24h-Rennen darf man nun noch zehn Kilogramm ausladen.

Und was kann Porsche? Das ist auch fraglich. Vor allem, weil die Speerspitze und zugleich der Vorjahressieger von Manthey beim 24h-Qualirennen fehlte. Der Grund: Terminüberschneidung mit der WEC. Bei Toksport WRT, die mit einer vielversprechenden Profi-Besetzung neu im Porsche-Aufgebot sind, gab es Probleme mit der Lenkung. Bei Falken lief die Vorbereitungsphase aufgrund von Lieferschwierigkeiten und mehreren Unfällen unplanmäßig. Die beiden Dinamic-Elfer spielen mit den Pirelli-Reifen nur eine Nebenrolle. Und KCMG hat es im Gegensatz zum Huber-Porsche nicht ins Top-Quali geschafft, sondern kämpft um einen der vier begehrten Plätze.

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Audi unterstützt 2022 nur noch zwei Autos werksseitig.

Macht am Ende Aston Martin das Rennen? Der Nachteil: Man hat nur ein Auto. Der Vorteil: Mit TF Sport sowie Nicki Thiim, Maxime Martin, Marco Sørensen und David Pittard sind Könner am Werk. Die waren bei den Quali-Rennen bei der WEC, weshalb nur NLS 3 als echte Vorbereitung diente. Wobei Aston Martin BOP-Spiele wie in Le Mans beherrscht. Die Briten bekamen nach dem Quali-Wochenende nun auch mehr Boost.

Info 24h-Rennen Nürburgring

Mittwoch, 25. Mai:
16:00 – 18:30 Uhr: Adenauer Racing Day, Adenau


Donnerstag, 26. Mai:
12:30 – 14:00 Uhr: 24h-Rennen Qualifying 1
20:30 – 23:30 Uhr: 24h-Rennen Qualifying 2


Freitag, 27. Mai:
09:20 – 12:20 Uhr: 24h-Classic Rennen 1
14:10 – 15:10 Uhr: 24h-Rennen Qualifying 3
17:00 – 17:30 Uhr: Tourenwagen Legenden Rennen
17:50 – 20:00 Uhr: 24h-Rennen Top Qualifying

Samstag, 28. Mai:
08:50 – 09:15: Tourenwagen Legenden Rennen 2
10:00 – 10:35 Uhr: FIA WTCR Rennen 1
12:35 – 13:10 Uhr: FIA WTCR Rennen 2
14:00 – 14:30 Uhr: BMW M Race of Legends Rennen
16:00 Uhr: 24h-Rennen Start (Zieleinlauf Sonntag gg. 16 Uhr)

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