MANN-FILTER Team HTP-WINWARD - Mercedes-AMG GT3 - Startnummer 48 - dNLS VLN
Simracing - Digitale Nürburgring Langstrecken-Serie - DNLS - 2020
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Simracing - Digitale Nürburgring Langstrecken-Serie - DNLS - 2020
Simracing - Digitale Nürburgring Langstrecken-Serie - DNLS - 2020 12 Bilder

5. Lauf Digitale Nürburgring Langstrecken-Serie

Erster Triumph für Mercedes

Beim fünften Lauf zur digitalen Nürburgring Langstrecken-Serie konnte Mercedes-AMG den ersten Sieg feiern. Man profitierte beim Mahle 3h-Rennen auch von Fehlern und Problemen der Gegner.

Das schnellste Auto ist – trotz erneuter BOP-Anpassungen – der Mercedes noch immer nicht. Doch Philip Ellis und Jack Sedgwick lieferten beim Halbzeitrennen der digitalen VLN-Serie einen Null-Fehler-Job ab und sicherten sich, Mercedes und dem MANN-Filter Team HTP-Winward den ersten Sieg. "Wir haben die letzten Male viel zu kämpfen gehabt, so dass sich der Sieg jetzt richtig gut anfühlt", sagte Ellis, der auch zugab: "Ohne Zweifel haben wir heute von den Fehlern und Problemen der Konkurrenz profitiert."

Mehrere Systemabstürze

Beim reinen Speed war die Konkurrenz von Audi und BMW wieder vorne. Besonders stach das Team Williams eSports (Audi) heraus, das schon den zweiten Lauf gewinnen konnte. Sami-Matti Trogen war wie seinerzeit die absolute Spitze des Feldes, fuhr souverän auf Pole und zog den Gegnern auf und davon. Doch wie einige andere an diesem Tag erlebte Trogens Fahrpartner Dominik Staib einen Absturz der Simulation – kurz bevor er ins virtuelle Auto einsteigen sollte. Trogen fuhr also weiter und überschritt die Maximalfahrzeit: die Disqualifikation.

Die Schwestermannschaft vom Mahle Racing Team (Agustín Canapino/Alex Arana) war nach einer Kollision mit dem BS+Competition-BMW (Philipp Eng/Alexander Voß) und Einschlag in der Hohenrain-Schikane schon früh aus dem Spitzenkampf. Das Eng-Team erhielt für die Kollision eine Stop-and-Go-Strafe und landete eigentlich auf Platz vier – doch wie beim vierten Lauf fuhr man nicht aus eigener Kraft zurück an die Box und wurde ebenfalls disqualifiziert.

BMW freute sich mit dem Team BMW Bank (Bruno Spengler/Nils Koch) sowie den beiden Walkenhorst-Z4 (Mikkel Jensen/Christian Krognes und David Pittard/Sam Michaels/Scott Michaels) dennoch über Platz zwei bis vier. Auf Platz fünf lief der beste Audi von Raceunion (Florian Bodin/Marvin Otterbach) ein.

Audi RS3 LMS - Startnummer 403 - dNLS
VLN
In der SP3T setzten sich Marius Golombeck und Patrick Kubinji knapp durch.

Thriller in der SP3T

In der Cup-2-Klasse gab es mit Martin Ascher und Marcus Jirak – Sohn des früheren VLN-Meisters Walter Jirak – bekannte Sieger. Nur sieben Sekunden trennten die Routiniers letztlich vom zweitplatzierten Porsche 911 GT3 Cup des Teams Sim RC (Claudius Wied/Simon Grossmann). Das Team German SimRacing Cyan (Keanu Buschmann/Till Norwig) machte das Podest komplett.

Die Porsche-Cayman-Cup-Klasse (Cup 3) sah mit CoRe SimRacing (Sindre Setsaas/Carl E. Jansson/Matti Sipilä) klare Sieger, die am Ende die Gesamtsieger zwischen sich und die direkte Konkurrenz brachten und somit sogar eine Runde vor Sorg Rennsport eSports (Christian Bug/Sascha Bürger) und Team RSO (Manuel Waibel/Nils Carstensen) im Ergebnis stehen haben.

Einen wahren Thriller gab es um den Sieg in der SP3T-Klasse, wo sich CoRe SimRacing (Marius Golombeck/Patrick Kubinji) erst im finalen Windschattenduell sowie im körperbetonten Zweikampf in der Hohenrain-Schikane der letzten Runde gegen das Team SimRC TCR (Jürgen Frank/Diogo C. Pinto/Felix Luding) um den Sieg durchsetzen konnte. Das Team Heusinkveld komplettierte mit Michael Schöttler, Marcel Tie und Max Riedmüller das Podest der Klasse, in der nur Audi RS 3 LMS am Start stehen. Der nächste DNLS-Lauf findet bereits am 13. Juni statt.