Porsche SVRSR “Hoonipigasus” Ken Block Pikes Peak Hoonigan Racing Division
Porsche SVRSR “Hoonipigasus” Ken Block Pikes Peak
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Ken Block: Porsche SVRSR Hoonipigasus für Pikes Peak

Porsche SVRSR „Hoonipigasus“ 1.400-PS-Elfer von Ken Block für den Pikes Peak

Driftkönig Ken Block will beim Pikes Peak-Rennen 2022 mit einem 1.400 PS starken Allrad-911er im Schweinchen-Look antreten.

Ken Block und die Hoonigan Racing Division haben ihren jüngsten "Hoonicorn"-Renner vorgestellt. Trotz seiner aktuellen Verbindung zur Ingolstädter VW-Marke, die am Pikes Peak mit Walter Röhrl im Audi S1 quattro den Sieg in einer Rekordzeit holte, greift Block für das Bergrennen zu einem Porsche. Der "Hoonipigasus" getaufte Porsche SVRSR soll mit dem Driftkönig am Steuer bei der 2022er Ausgabe des legendären Bergrennes um den Gesamtsieg fahren. Entsprechend hat die Truppe tief in die Trickkiste gegriffen.

Viel Leistung und noch mehr Spoiler

Mit konkreten Infos zum zusammen mit BBi Autosport entwickelten Bergrenner hält sich die Hoonigan Racing Division noch stark zurück. Bereits klar ist ein Allradkonzept, ein quasi im Mittelmotorposition vorgerückter Antrieb sowie eine Leistung von 1.400 PS, die auf ein Gewicht von nur 1.000 Kilogramm treffen. Das Karosseriedesign lehnt sich an den 911 vom Typ 964 an. Für den Einsatz am Berg verpassen die Techniker dem Elfer aber extrem fette Radläufe, eine Frontspoiler im XXL-Format sowie auf dem Heck einen Flügel auf hohen Stelzen, der anderswo ganzen Familien als Speisetafel dienen könnte. Im Untergeschoss verlängert ein mächtiger Diffusor die Elfer-Karosserie. Riesige Flaps an den Flanken runden das Downforce-Konzept des "Hoonipigasus" ab.

Porsche SVRSR “Hoonipigasus” Ken Block Pikes Peak
Hoonigan Racing Division
Einen größeren Spoiler hat ein Elfer wohl noch nie getragen.

Auffällig ist auch die gewählte Lackierung. Hier lehnt sich der Block-Renner an den "Rosa Sau" getauften Porsche 917/20 von 1971 an. Für die Gestaltung verantwortlich zeichnet der Künstler Trouble Andrew, a.k.a. Guccighost.

Porsche 917/20 Sau
Porsche
Gerüchten zufolge erhielt der 917 den Namen "Sau" nicht nur dieser Lackierung, sondern auch des Fahrverhaltens wegen.

Der Einsatz des "Hoonipigasus" in 2022 ist nicht der erste Pikes Peak-Anlauf von Ken Block. Bereits 2005 stürmte er mit einem Gruppe N-Rallye-Auto auf den Berg. Wobei aus dem Sturm am Ende nur ein laues Lüftchen wurde, denn die Leistung des Turbo-Flitzers brach in der Höhenluft auf magere 200 PS ein. Seit 2017 Seitdem pilotierte Ken seinen 1.400 PS starken Ford Mustang Hoonicorn RTR V2 mit Twin-Turbo und Methanolantrieb bei Pikes Peak. Der Mustang ist allerdings eher ein Driftauto als ein echter Bergrenner – entsprechend hegte Block nie Ambitionen auf einen Sieg. Mit dem Porsche SVRSR soll das anders werden. Block will den Gesamtsieg.

Ken Block - Hoonicorn V2 - Ford Mustang - Turbo - 2016
Ken Block / Ford
Ken Block - Hoonicorn V2 - Ford Mustang - Turbo - 2016 Ken Block - Hoonicorn V2 - Ford Mustang - Turbo - 2016 Ken Block - Hoonicorn V2 - Ford Mustang - Turbo - 2016 Ken Block - Hoonicorn V2 - Ford Mustang - Turbo - 2016 24 Bilder

Mit BBi Autosport hat er dazu einen erfahrenen Partner an seiner Seite. Der renommierte US-Tuner konnte mit seinen Autos bereits acht Podiumsplätze und fünf Klassensiege einfahren. 2022 soll mit Block der PPO-Klassensieg (Pikes Peak Open) dazukommen.

Audi S1 e-tron quattro Hoonitron
E-Auto

Der Pikes Peak International Hill Climb, auch bekannt als The Race to the Clouds, ist ein Rennen zum Gipfel des Pikes Peak in Colorado. Die diesjährige Veranstaltung, die für Sonntag, den 26. Juni geplant ist, markiert das 100. Jubiläum des PPIHC.

Fazit

Ken Block will es wissen. Der Driftkünstler will sich beim 2022er Pikes Peak Bergrennen in der offenen Klasse den Gesamtsieg holen. Als fahrbaren Untersatz wählt er einen 1.400 PS starken Allrad-Porsche mit XXL-Flügelwerk. Man darf gespannt sein, wie sich Block gegen die Berg-Profis behaupten kann.

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