Ken Block - Startnummer 43 Motorsport Images

Ken Block: Startnummer 43 wird nicht mehr vergeben

Ken Block Startnummer nicht mehr vergeben #43 ist aus dem Rennen

Die FIA und der Promoter der Rallye-WM haben entschieden, dass die legendäre Startnummer 43 von Ken Block nicht mehr vergeben werden soll. Damit will man dem verstorbenen Rallye-Star eine letzte Ehre erweisen.

Wenn man die Frage in den Raum wirft, welcher Pilot in den letzten Jahren am meisten für die Popularität der Rallye-Szene getan hat, dann darf neben den Dauerweltmeistern Ogier und Loeb auch der Name Ken Block nicht fehlen. Seine Action-Videos mit spektakulären Drift-Autos haben Millionen vor allem junger Fans für den Allrad-Sport begeistert.

Nach seinem tödlichen Unfall beim Schneemobil-Fahren in Utah haben sich die FIA und der Promoter der Rallye-WM überlegt, wie man Ken Block eine letzte Ehre erweisen kann. Am Ende haben sich Verantwortlichen dazu entschieden, die legendäre Startnummer 43 nicht mehr in der WRC zu vergeben.

Offiziell heißt es momentan noch, dass die Aktion nur für dieses Jahr gilt. Es ist aber gut möglich, dass die Startnummer 43 dauerhaft in der Rallye-WM auf die rote Liste kommt. Die Maßnahme soll der Familie und den Fans zeigen, welch hohen Stellenwert Ken Block für die Rallye-Gemeinde hatte.

Ken Block - Startnummer 43
xpb
Die Startnummer 43 trug Ken Block nicht nur auf dem Auto, sondern auch auf seinen Klamotten. Sie findet sich auch im Logo wieder.

Rallye-WM verliert Botschafter

Eigentlich hatten die Veranstalter gehofft, dass man mit dem Superstar aus Kalifornien das Interesse an der geplanten Rückkehr der Rallye-WM in die USA in der Saison 2024 anheizen könnte. Als amerikanischer Botschafter des Rallye-Sports sollte Ken Block bereits im März bei der Rallye Mexiko auftreten. Doch daraus wird nun leider nichts.

"Vor dem Hintergrund des enormen Beitrags, den unser enger Freund Ken Block für den Motorsport geleistet hat, und seiner großen weltweiten Anerkennung durch die Fans, ist es nur angemessen, dass wir seine #43 in der WRC 2023 zurückziehen", ließ FIA-Präsident Mohammed Ben Sulayem in einem offiziellen Statement verlauten. Das Oberhaupt des Weltverbands war früher selbst im Rallye-Sport aktiv.

Es ist nicht das erste Mal, dass die FIA eine Startnummer aus dem Rennen nimmt. Seit dem tödlichen Unfall von Jules Bianchi beim Japan-Grand-Prix 2014 steht die "17" in der Formel 1 auf dem Index. In diesem Fall ist jetzt schon klar, dass es sich um eine dauerhafte Maßnahme handelt.

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