Mad Mike Whiddett - Mazda 2 - 2022 Mad Mike Whiddett
Mad Mike Whiddett - Mazda 2 - 2022
Mad Mike Whiddett - Mazda RX8 & RX7
Mad Mike Whiddett - Mazda RX7
Mad Mike Whiddett - Mazda RX7 14 Bilder

Pikes Peak 2022: 1.200 PS Mazda 3 mit Wankel-Motor

„Mad Mikes“ Mazda 3 für Pikes Peak 1.200 Wankel-PS für den Gipfelsturm

Der neuseeländische Drift-Star "Mad Mike" Whiddett will bei der Jubiläumsausgabe des legendären Pikes Peak-Bergrennens im Juni mit einem extrem umgebauten Mazda 3 antreten. Das Auto soll von einem japanischen Tuner einen 1.200 PS starken Wankel-Motor eingepflanzt bekommen.

Der Pikes Peak International Hillclimb ist eines der ältesten Bergrennen der Welt. Schon 1916 rasten die ersten Autos den 4.310 Meter hohen Gipfel in Colorado hinauf. Weil das Ziel häufig über den Wolken liegt, trägt das Event auch den Namen "Race to he clouds". Fast genau 20 Kilometer lang ist die anspruchsvolle Serpentinen-Strecke, die mittlerweile komplett asphaltiert ist.

Weil die Veranstaltung im ersten und zweiten Weltkrieg ein paar Mal ausfiel, feiern die Organisatoren erst im Jahr 2022 die 100. Ausgabe. Zum Jubiläum soll am Berg natürlich eine ganz besonders große Rennsport-Party gefeiert werden. Dazu wollen natürlich auch die Teilnehmer beitragen, die jetzt schon einige spektakuläre Fahrzeuge angekündigt haben.

Besonders auffallen wird wohl der Neuseeländer "Mad Mike" Whiddett. Der Drift-Star vom anderen Ende der Welt hat bereits angekündigt, dass er einen Mazda 3 zu einem 1.200-PS-Monster umbauen lassen will. Wie es sich für einen Mazda gehört, soll dabei ein mächtiger turbo-aufgeladener Wankel-Motor mit vier Rotoren für Vortrieb sorgen.

Mad Mike Whiddett - Mazda RX7
Red Bull
Die japanische Tuningschmiede TCP Magic hatte schon den alten Mazda RX7 von Mad Mike Whiddett aufgebaut.

1.200 PS an der Hinterachse

Ohne die Turbo-Aufladung würde den Motoren in der dünnen Höhenluft schnell die Puste ausgehen. Schon am Start auf 2.800 Metern stehen 30 Prozent weniger Sauerstoff zur Verfügung als auf Meereshöhe. Deshalb übernahmen in den vergangenen Jahren immer mehr Elektro-Rennwagen das Kommando am Berg.

Wie es sich für einen echten Drift-Helden gehört, wird beim neuen Mazda 3 nur die Hinterachse angetrieben. Die Reifen kommen von Partner Toyo. Bei der im Überfluss vorhandenen Leistung sollte der Fahrer einen sensiblen Gasfuß besitzen, wenn am Gipfel noch etwas Gummi übrig sein soll. Viel ist ansonsten über das spektakuläre Projekt leider noch nicht bekannt.

Der Umbau des Viertürers soll in Japan bei "TCP Magic" stattfinden. Die Tuningschmiede aus Hyogo hat bereits Erfahrung mit Mazda-Driftmonstern und ist ein echter Spezialist für Wankelmotoren im Rennsport. Der alte TCP RX-7 von "Mad Mike" hat in der Szene schon Kultstatus erreicht. Der Japan-Bomber durfte sogar beim altehrwürdigen Goodwood Festival of Speed ein paar qualmende Gummispuren auf den Asphalt legen.

Umfangreiches Aero-Kit

Das erste Computer-Foto des neuen Mazda-3-Projekts zeigt nicht nur, dass der Stunt-Fahrer wie schon in den vergangenen Jahren von Red Bull gesponsert wird. Zu erkennen sind auch vier Auspuffrohre, die aus der Motorhaube ragen. Hier erwarten wir ein kleines, aber lautstarkes Feuerwerk.

Weil man in der dünnen Höhenluft gar nicht genug Abtrieb generieren kann, wird hinter dem Heck ein mächtiger Flügel montiert. Das umfangreiche Karosserie-Kit umfasst zudem noch einen Frontsplitter, Seitenschweller, eine Kotflügelverbreiterung hinten und einen vergrößerten Diffusor. Natürlich ist auch ein Rennfahrwerk mit ordentlich Tieferlegung an Bord.

Auch im Innenraum, der über vier Sitze verfügen soll, wird natürlich viel Rennsport-Technik verbaut. Auf dem ersten Bild ist zunächst aber nur der Überrollkäfig zu sehen. An der Sicherheit sollte man am Pikes Peak bekanntlich nicht sparen. Ein kleiner Fehler kann hier zu heftigen Unfällen führen.

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