VLN 2 - Nürburgring-Nordschleife - 11. Juli 2020 Stefan Baldauf
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VLN 2 - Nürburgring-Nordschleife - 11. Juli 2020 56 Bilder

2. Lauf Nürburgring Langstrecken-Serie (VLN)

HRT schlägt zurück

Zum Saisonauftakt der Nürburgring Langstrecken-Serie musste das neue Team von Hubert Haupt den Sieg noch an Walkenhorst abtreten. Dieses Mal wendete sich das Blatt und Mercedes setzte sich gegen BMW durch.

Gleich zwei Rennen an einem Wochenende – das gab es in der VLN-Geschichte noch nie. Das erste Ausrufezeichen beim vierstündigen Rennen am Samstag (11.7.) setzte das Haupt Racing Team mit Maro Engel, Manuel Metzger, Adam Christodoulou und Luca Stolz. Für das neu gegründete Team ist es der erste Erfolg, nachdem man vor zwei Wochen den Sieg verpasste, weil man eine Strafe für das Unterschreiten der Mindeststandzeit bekommen hatte.

Walkenhorst setzt auf frühen Stopp

"Es ist der erste Sieg für das Team und der erste Sieg mit dem neuen AMG GT3 und daher auf jeden Fall sehr speziell”, meinte Maro Engel. "Luca hat mit dem mega Start schon den Grundstein gelegt.” Tatsächlich preschte Stolz vom dritten Startplatz nach vorne und überholte noch in der ersten Kurve den führenden Schnitzer-BMW. Bis zur ersten Boxenstopp-Runde gab Stolz das Tempo vor, dicht gefolgt vom Konrad-Lamborghini. Danach splitteten sich die Strategien.

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Die VLN ließ es im ersten Rennen am Samstag krachen. Es gab einige Blechschäden.

Walkenhorst setzte mit Mikkel Jensen, David Pittard und Christian Krognes auf einen frühen Stopp nach fünf Runden (5-8-8-7 ), weil man beim Start zurückgefallen war und nur so mit der folgenden Führungsphase wieder etwas Boden gut machen konnte. "Das war unsere einzige Chance”, sagte Jensen. Die HRT-Konkurrenz blieb länger draußen, verkürzte dafür aber den nächsten Stint (7-6-8-7). Zwar fiel Walkenhorst im weiteren Rennverlauf wieder auf Rang drei zurück, auf den letzten Metern schnappte sich Pittard aber noch den Zweitplatzierten Fabian Schiller im GetSpeed-Mercedes, der das Podium schließlich mit Maxi Buhk komplettierte.

Packender Dreikampf bei Porsche

Auf dem vierten Rang reihte sich der Schnitzer-BMW von Martin Tomczyk, Augusto Farfus und Sheldon van der Linde ein. Der war hart erkämpft. Denn in der Finalphase machte Alex Sims ordentlich Druck auf Farfus, kam aber nicht mehr vorbei und erreichte das Ziel mit 0,994 Sekunden Rückstand auf den Markenkollegen. Bester Porsche wurde Frikadelli Racing mit Kevin Estre, Michael Christensen und Felipe-Fernandez Laser auf Platz sechs.

Zwischenzeitlich sorgte Estre gemeinsam mit den Markenkollegen Romain Dumas von KCMG und Julien Andlauer von Manthey Racing für einen packenden Dreikampf. Manthey belegte am Ende die achte Position hinter dem zweiten GetSpeed-Mercedes und KCMG komplettierte die Top-Ten hinter dem Octane-Ferrari. Der beste Audi (Phoenix Racing) findet sich erst auf dem zwölften Platz wieder. Für Aufsehen sorgte unter anderem der Brand des Falken Porsche mit der Startnummer 3 in der Boxengasse, der aber schnell gelöscht werden konnte.

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Neu dabei: KCMG mit Porsche statt Nissan.

In der neu geschaffenen Klasse für den BMW M2 CS Racing schaffte Walkenhorst den Sieg – war aber auch das einzige eingeschriebene Team. Die am stärksten besetzte Klasse VT2 (VLN Produktionswagen VT2 – über 1620 ccm bis 2000 ccm mit Turbolader) mit 19 gemeldeten Startern konnten Christopher Rink und Philipp Stahlschmidt von Adrenalin Racing im BMW G20 gewinnen.

Ebenfalls beachtenswert: Volker Strycek löste Johannes Scheid als Führender der Liste der Klassensiege ab. Strycek hat sowohl in der H2 als auch mit dem Opel Astra einen Sieg geholt und führt nun mit 132 Erfolgen. Scheid führte die Tabelle zuvor 40 Jahre lang an!

Das nächste Rennen zur Nürburgring Langstrecken-Serie findet am Sonntag (12.7.) um 12 Uhr statt. In unserer Bildergalerie zeigen wir Ihnen die besten Fotos von der Rennaction am Samstag.

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