NLS 5 - Nürburgring - 9. Juli 2022 Stefan Baldauf
NLS 5 - Nürburgring - 9. Juli 2022
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NLS Nürburgring 2022 - Ergebnis NLS 5

NLS Nürburgring 2022 - Ergebnis NLS 5 Falken-Porsche gewinnt 6h-Rennen

Sven Müller und Joel Eriksson sicherten sich im Falken-Porsche den Sieg beim 6h-Rennen. Dabei hatte das Team Glück im Unglück. Dahinter duellierten sich der Phoenix-Audi und der Walkenhorst-BMW.

Was für eine gute Show bekamen die Fans da beim Rowe ADAC 6h-Ruhr-Pokal-Rennen geboten! Studierte man die GT3-Starterliste ergaben sich zunächst nicht allzu viele Sieganwärter, doch die gaben sich im Rennen Saures und sorgten für ordentlich Spannung und Unterhaltung bis auf die letzten Meter.

Berührungen und Reifenschaden

Als Sieger aus dem Rennen mit einem neuen Distanzrekord von 43 Runden gingen Sven Müller und Falken-Neuzugang Joel Eriksson hervor. Müller steuerte den #3 Falken-Porsche 911 GT3 R mit 1.14 Minuten Vorsprung über die Ziellinie. Den Grundstein legte er bereits am Start. Von Startplatz 8 katapultierte er sich zunächst auf die vierte Position nach vorne, eine Runde später übernahm er Rang drei und später die zweite Position. Dabei balgten sich die beiden Falken-Porsche auch untereinander.

Doch schnell gab es auch Komplikationen. Müller hatte eine Berührung mit der Streckenbegrenzung und verlor dabei den rechten Spiegel. Die Mechaniker mussten beim regulären Stopp zudem die Haube mit Tape kleben. Das Schwesterauto #4 (Picariello/Heinemann) erhielt eine 60-Sekunden-Strafe, weil man aufgrund eines Plattfuß in der Startaufstellung den Reifen wechseln musste.

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Falken drückte dem Rennen den Stempel auf.

Ölspur bremst Führungs-Trio ein

Die beiden Elfer blieben aber trotzdem immer in Reichweite der Spitze. Als sich in Runde 17 die drei Erstplatzierten Miklas Born (Schnitzelalm-Mercedes), Andy Soucek (Walkenhorst-BMW) und Kim-Luis Schramm (Phoenix-Audi) auf einer Ölspur verabschiedeten, ergaben sich neue Chancen. Wobei der Walkenhorst-BMW weiterfahren konnte.

Kurz darauf hatte die #3 die Spitze übernommen und in Runde 29 freute sich Falken sogar über eine Doppelführung. Die sollte jedoch nicht lange halten, weil Picariello einen Feindkontakt mit einem kleineren Auto hatte und sich dabei einen Reifenschaden einhandelte, der zu einem Zusatzstopp führte. Dafür lief es für die #3 an der Spitze weiter reibungslos. Auch Eriksson lieferte eine tadellose Vorstellung ab.

Erster Sieg für Müller

"Es fühlt sich mega an", sagte Müller. "Es ist mein erster Sieg bei der NLS. Wir hatten ein hartes Jahr und viele Unfälle. Das fühlt sich jetzt richtig gut. Ich bin im Startstint mal in der Mauer gewesen und später gab es Öl auf der Strecke, da habe ich es noch abgefangen. Da gehört auch Glück dazu."

Hinter den Führenden entbrannte ein wilder Kampf um die weiteren Podiumsränge. Die Nordschleifen-Routiniers Frank Stippler (Kolb/Phoenix-Audi) und Christian Krognes (Soucek/Tuck/Walkenhorst-BMW) kabbelten sich um den zweiten Platz. Besonders eindrucksvoll: 16 Minuten vor Schluss setzte Stippler zum Überholmanöver auf der Döttinger Höhe an, Krognes konterte, doch Stippler schaffte es noch in der Hohenrain-Schikane knapp vorbei.

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Der Walkenhorst-BMW wurde Dritter.

Enger Kampf um Platz zwei

Damit war das Gerangel aber noch nicht beendet. Krognes blieb an Stippler dran, drehte sich in der vorletzten Runde jedoch – verlor dabei aber kaum Zeit und lief schließlich nur mit 2,7 Sekunden Rückstand auf Stippler im Ziel als Dritter ein. "Es war ein hartes Rennen", sagte Stippler. "Wir hatten gute Fights. Ich dachte mir schon, dass Christian genug Talent hat, um einen gepflegten 360 ohne Zeitverlust hinzulegen. Auf der Döttinger Höhe war es ein guter Kampf."

Den vierten Platz belegten Apothéloz/Trefz/Assenheimer im Landgraf-Mercedes vor dem Konrad-Lamborghini von Buurman/Hackländer/Di Martino. Dahinter folgten der Haupt-Mercedes (Auer/Love/Maini) vor dem zweiten Falken-Porsche, dem Lionspeed-Audi (Fetzer/Koch/Köhler/Rocco). Bestes Nicht-GT3-Auto war der Porsche 911 GT3 Cup von W&S Motorsport auf Platz neun vor dem Huber-Porsche (Thyssen/Menzel/Enzo).

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