VLN 4 - Nürburgring - 1. August 2020 BRfoto
VLN 4 - Nürburgring - 1. August 2020
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4. Lauf Nürburgring Langstrecken-Serie

BMW holt Doppelsieg

Rowe Racing sicherte sich beim vierten Lauf der Nürburgring Langstrecken-Serie den ersten Saisonsieg vor den Markenkollegen von Walkenhorst Motorsport.

BMW drückte dem 43. RCM DMV Grenzlandrennen seinen Stempel auf. Rowe Racing hat mit dem Fahrerduo Stef Dusseldorp und Nick Catsburg zum ersten Mal in dieser Saison mit dem M6 GT3 ein Rennen gewonnen. Mit 21,877 Sekunden Rückstand landeten Christian Krognes, David Pittard und Mikkel Jensen auf dem zweiten Rang. Das Podium komplettierte der HRT-Mercedes von Patrick Assenheimer, Dominik Baumann und Dirk Müller.

Regen zu Beginn des Rennens

Während es im Training und zu Rennbeginn noch regnete, trocknete es im Laufe des Rennens komplett ab. In der Anfangsphase boten der auf Pole gestartete GetSpeed-Mercedes mit Fabian Schiller am Steuer und der #19 KCMG-Porsche von Dennis Olsen beste Unterhaltung mit einem packenden Duell, bei dem die Führung bis zu deren ersten Boxenstopps immer wieder wechselte.

Nach der ersten Boxenstopp-Reihe in Runde 7, übernahmen in der nächsten Phase zunächst der HRT-Mercedes (Assenheimer/Müller/Baumann) und der Walkenhorst-BMW die Spitze. Beide waren bereits in Runde 4 an die Box gekommen und wurden so nach vorne gespült.

Walkenhorst mit geschnittenen Slicks

"Wir sind mit einem sehr weichen geschnittenen Slick losgefahren”, sagt Walkenhorst-Pilot David Pittard über den okohama-Pneu. Der Brite kassierte vor allem in der ersten Runde einige Konkurrenten ein, die größtenteils auf normalen Slicks unterwegs waren. "Das hat uns zunächst einen Vorteil auf der feuchten Strecke verschafft, dann mussten wir aber wechseln.”

Beim HRT-Mercedes hatte der frühe Stopp andere Gründe: Patrick Assenheimer hing in der Anfangsphase hinter dem Frikadelli-Porsche fest. Mit der anderen Strategie setzte man auf einen Undercut. Der am Anfang dominierende KCMG-Porsche fiel inzwischen unter anderem wegen eines Drehers zurück.

Bester Audi auf Rang fünf

Erst am Ende zeigte sich, welche Strategie sich auszahlte und der Rowe-BMW kreuzte vor dem Walkenhorst-BMW und dem HRT-Mercedes die Ziellinie. "Es lief alles nach Plan”, sagte Rowe-Fahrer Stef Dusseldorp. Teamkollege Nick Catsburg ergänzte: "Nur am Anfang habe ich mir etwas in die Hose gemacht, weil ich mit den Slicks auf der nassen Strecke keinen Fehler machen wollte.”

Auf dem vierten Rang beendete KCMG mit dem #18 Porsche 911 GT3 R (Olsen/Imperatori/Dumas) das Rennen als bester Porsche. Audi landete mit Winkelhock/Vervisch/Drudi auf dem fünften Platz vor dem zu Beginn dominierenden KCMG-Porsche. Der Car Collection-Audi, der Frikadelli-Porsche, der 911 GT3 R von Huber Motorsport und der auf Pole gestartete GetSpeed-Mercedes komplettieren die Top-Ten.