BMW Z4 GT3 - Team BMW Bank - #107 - Digitale Nürburgring Langstrecken-Serie VLN
Simracing - Digitale Nürburgring Langstrecken-Serie - DNLS - 2020
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Simracing - Digitale Nürburgring Langstrecken-Serie - DNLS - 2020 12 Bilder

4. Lauf Digitale Nürburgring Langstrecken-Serie

Premieren-Erfolg für BMW

Beim vierten Lauf konnte BMW endlich den ersten Sieg in der digitalen Nürburgring Langstrecken-Serie (DNLS) feiern – und dass, obwohl zwei Z4 auf den letzten Metern ineinander krachten.

Drei Stunden Rennaction und alles kommt auf die letzte Anfahrt auf die Hohenrain-Schikane an – so eng geht es mittlerweile im virtuellen VLN-Ableger zu. Die Protagonisten dabei hießen Kay Kaschube und Laurin Heinrich. Kaschube, beim Team BMW Bank Fahrpartner von Bruno Spengler und Nils Koch, hatte mit der bewährten Dreistoppstrategie zuvor mächtig auf Heinrich aufgeholt. Philipp Eng hatte den Z4 des Teams BS+Competition in der Anfangsphase im Spitzenfeld gehalten. Alexander Voß übernahm, kollidierte beim Überrunden aber mit einem SP3T-Audi. So stellte man die Strategie um: Sprit sparen und einen Stopp weniger machen.

Schlussfahrer Heinrich schien den Job perfekt umzusetzen, ließ Kaschube sogar mit einem "Ludwig-Fehler" im kleinen Karussell den Vortritt, um dann im Windschatten auf der Döttinger Höhe kontern zu können. Nebeneinander ging es durch den Tiergarten und auf die letzte Schikane zu. Eine leichte Berührung führte dazu, dass Heinrich ausrodelte und beim Zurückkommen auf die Strecke seinen Markenkollegen breitseits erwischte.

Glück im Unglück: Kaschube kam schnell wieder in Fahrt und fuhr als Sieger durchs Ziel. Heinrich sah sogar noch als Zweiter das schwarz-weiß karierte Tuch, kam aber nicht mehr aus eigener Kraft zurück zur Box: Disqualifikation. Die beim zweiten und dritten Lauf siegreichen Audi-Teams Mahle Racing (Agustín Canapino/Alex Arana) und Williams eSports (Sami-Matti Trogen/Dominik Staib) komplettierten so das Podest, HTP-Winward (Philip Ellis/Marvin Dienst/Aleksi Elomaa) und Team Heusinkveld (Dominik Baumann/Mats-Thorge Huthsfeld/Jan Sentkowski) fuhren für Mercedes in die Top 5.

Porsche 911 GT3 Cup (991) - Ascher Racing - #227 - Digitale Nürburgring Langstrecken-Serie
VLN
Ascher Racing (Startnummer 227) setzte sich im Cup 2 durch. Das Fahrzeug in dieser Klasse: der Porsche 911 GT3 Cup, Baureihe 991.

Spannung in den Klassen

"Laurin und Kay sind beide extrem starke Fahrer. Sie haben sich einen Megafight geliefert, und leider ging es auf den letzten Metern etwas drunter und drüber. Doch das passiert im Rennsport, und es zeigt, wie eng das Feld in der dNLS ist. Es ist klasse, und wir sind überglücklich über den Sieg", freute sich Ex-DTM-Champ Bruno Spengler über den Erfolg.

In den weiteren Klassen, für die man sich in jedem Lauf qualifizieren muss, ging es gewohnt eng zu. Bei der Cup2 waren es wie zuletzt beim zweiten Lauf Martin Ascher und Robert Klotz (Ascher Racing), die ihren Porsche 911 GT3 Cup am schnellsten über die Distanz brachten. Keanu Buschmann/Nick Schulte-Wissermann (GermanSimRacing Cyan) und Claudius Wied/Simon Grossmann (SimRC Cup2) folgten auf den weiteren Rängen.

Eine Klasse tiefer holten Christian Bug und Sascha Bürger nach ihrem 24h-Triumph eine Woche zuvor einen weiteren Cayman-GT4-Klassensieg für Sorg Rennsport eSports – vor Fabio Grosse/Lukas Müller (ad-hoc gaming by mydays Erlebniswerk) und Dylan Pereira/Tom Vallenthini vom Team SimRC.de Carbon.

Die TCR-Klassensieger der 24h, Jürgen Frank/Diogo C Pinto/Felix Luding (SimRC TCR), mussten sich in der neu SP3T genannten Tourenwagenklasse diesmal dem Team CoRe SimRacing (Marius Golombeck/Patrick Kubinji) geschlagen geben. Team Heusinkveld 404 (Sven Glatzel/Max Riedmüller), die beim 24h-Rennen noch auf dem undankbaren vierten Klassenrang landeten, fuhren ebenfalls aufs Podest.