VLN 9 - Nürburgring - 26. Oktober 2019 Stefan Baldauf/Guido ten Brink
Mercedes-AMG GT3 - Startnummer #2 - GetSpeed Performance - SP9 Pro - VLN 2019 - Langstreckenmeisterschaft - Nürburgring - Nordschleife
BMW M6 GT3 - Startnummer #3 - Falken Motorsports - SP9 Pro - VLN 2019 - Langstreckenmeisterschaft - Nürburgring - Nordschleife
Porsche 911 GT3 R - Falken Motorsports - Sp9 Pro - Startnummer #4 - VLN 2019 - Langstreckenmeisterschaft - Nürburgring - Nordschleife
Audi R8 LMS - Startnummer #5 - Phoenix Racing - SP9 Pro - VLN 2019 - Langstreckenmeisterschaft - Nürburgring - Nordschleife 317 Bilder

VLN sagt Saisonstart ab

Virtuelles Eifel-Rennen geplant

Der weltweite Motorsport steht still. Dafür drehen sich die Räder in der digitalen Welt. Die VLN plant, ein virtuelles Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife abzuhalten.

Das Corona-Virus legt den weltweiten Sport lahm. Auch die Nürburgring-Langstrecken-Serie (NLS), früher als VLN bekannt, muss ihren Saisonstart verschieben. Die ersten beiden Läufe auf der Nürburgring-Nordschleife, ursprünglich terminiert für den 21. März und 4. April, wurden bereits abgesagt.

Die VLN, als Organisation hinter der NLS, folgt damit der Entscheidung der Landesregierung Rheinland-Pfalz, Veranstaltungen mit mehr als 75 Teilnehmern zu untersagen. Man will das grassierende Corona-Virus mit allen Mitteln eindämmen.

Das dritte Rennen am 18. April steht zwar noch im Kalender, könnte aber ebenfalls gestrichen werden. Je nachdem, wie sich die Situation entwickelt. Es ist aktuell unmöglich, Prognosen zu treffen. Das gilt auch für das 24h-Rennen am Nürburgring 2020, das vom 21. bis 24. Mai abgehalten werden soll.

54 Fahrzeuge aus vier Klassen

Die Protagonisten suchen Alternativen, um ihre Fans trotz des aktuellen Stillstands zu unterhalten. Die Lösung finden sie in der virtuellen Welt. Die Formel-1-Fahrer Max Verstappen und Lando Norris zockten am vergangenen Wochenende an ihren Simulatoren zuhause. Ihre virtuellen Rennen wurden über die sozialen Netzwerke gezeigt.

Auch die VLN wagt den Einstieg in den eSport. Die Organisatoren der NLS planen, statt des abgesagten Saisonstarts ein Rennen in der digitalen Welt auszutragen. Es sollen 54 Fahrzeuge aus den Klassen SP9, Cup2 (Porsche Carrera Cup), Cup3 (Cayman GT4 Trophy) und TCR mit ihren Original-Beklebungen starten. Die Wahl der Rennstrecke ist längst getroffen: Die Teilnehmer werden auf der 24,358 Kilometer langen Variante der Nürburgring-Nordschleife fahren (Nordschleife plus Kurzanbindung GP-Kurs).

Die VLN will ein Teilnehmer-Rundschreiben alsbald veröffentlichen. In der Hoffnung, auch den einen oder anderen Rennfahrer an die virtuelle Rennstrecke zu locken. Das Rennen soll live gestreamt werden. Die Rennserie verspricht sich eine gute Reichweite. Das Alternativprogramm ist überschaubar.

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