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Mercedes C-Klasse Coupé & Cabrio Facelift (2018)

Neue Motoren, neue Technik, AMG C43 mit mehr Leistung

Mercedes C-Klasse C 300 Cabrio A205 Facelift (2018) Foto: Mercedes 38 Bilder

Neue Motoren, mehr Assistenz, ein Bildschirm-Cockpit und 390 PS für den C43: Mercedes C-Klasse Coupé (C205) und Cabrio (A205) bekommen im Sommer 2018 ein Facelift. Jetzt sind die ersten Preise bekannt.

23.04.2018 Andreas Of Powered by

Ungewöhnlich früh bekommen die Coupés und Cabriolets der Mercedes C-Klasse ein Facelift: Das Coupé ist seit Ende 2015 auf dem Markt, das Cabrio seit Sommer 2016. Die Modellpflege kommt im Juli 2018 in den Handel, für das Cabrio also nach zwei Jahren Laufzeit und für das Coupé nach zweieinhalb Jahren. Das ist mindestens ein Jahr früher als bei Mercedes üblich und liegt an den Laufzeiten: Coupé und Cabrio kamen etwa zwei Jahre nach der Limousine auf den Markt. Trotzdem bekommen nun alle drei Modelle gleichzeitig ihr Facelift.

Facelift für Coupé (C205) und Cabrio (A205)

Front und Heck von C-Klasse Coupé und Cabrio bekommen, wie gesagt, neue Schürzen und Scheinwerfer. Die neu gestalteten Leuchten strahlen gegen Aufpreis mit Multibeam LED und Ultra Range Fernlicht weiter als bisher; bis zu 84 LED passen sich an Fahrsituationen an und leuchten zum Beispiel in Kurven hinein.

Mercedes C-Klasse FahrberichtC200 und C220d mit neuen Motoren

Wie bei der Limousine beschränkt sich die Modellpflege nicht auf das übliche Nachmodellieren von Scheinwerfern, Rückleuchten, Farben, Rädern und Zierteilen: Neue Motoren sollen den Verbrauch senken, mehr Assistenz den Fahrer fast so gut unterstützen wie in der S-Klasse und obendrauf bekommen einige Varianten mehr Leistung.

Motoren und Preise

Mercedes-AMG C43 4Matic Coupe C205 (2018) Foto: Mercedes
Der C43 bekommt mit dem Facelift mehr Leistung: 390 PS feuern das Coupé in 4,8 Sekunden von null auf 100 km/h.

Die Preise für das Coupé beginnen mit 42.406 Euro für den C 200. Das C 200 Cabrio kostet mindestens 48.040 Euro. Im Juli 2018 startet das Facelift für beide Karosserievarianten zunächst mit drei Motoren: C 200, C 220d und C43 4Matic. Der C 200 hat ein 48-Volt-Bordnetz und kann für 2.380 Euro Aufpreis auch mit Allradantrieb bestellt werden. Die Leistung des C 200 bleibt bei 184 PS, der völlig neue Motor hat jedoch 1,5 statt zwei Liter Hubraum und bekommt Unterstützung von einem Elektromotor, der 10 kW und 160 Nm leistet. Später folgt eine Zweiliter-Variante des Antriebs im C 300. Das Topmodell AMG C43 4Matic bekommt eine Leistungssteigerung auf 390 PS. Das Drehmoment von 520 Newtonmetern und die Beschleunigung (Coupé/Cabrio: 4,7/4,8 Sekunden von null auf 100 km/h) bleiben exakt gleich. Das AMG C43 Coupé kostet 64.456 Euro und das Cabrio 70.121 Euro.

Der neue Diesel der Baureihe OM 654 ist aus der E-Klasse bekannt. Statt 2,1 hat der neue Motor zwei Liter Hubraum, die Leistung des C 220d steigt von 170 auf 194 PS. Damit geht das Coupé in 7,0 statt 7,8 Sekunden von null auf 100 km/h und läuft glatt 240 km/h – der alte C 220d erreicht 234 km/h Höchstgeschwindigkeit. Alle Motoren sind nach der neuen Abgasnorm Euro 6d Temp zertifiziert. Das C 220d Coupé steht mit 44.607 Euro in der Liste (Cabrio: 50.807 Euro).

C43 mit runden Endrohren

Der Mercedes C43 ist künftig an einer Doppellamelle in Iridiumsilber erkennbar. Die Optik des Sportmodells können Käufer mit einem Aerodynamik-Paket und einem Carbon-Paket weiter dramatisieren. Am besten ist die C43-Modellpflege an ihren Auspuff-Endrohren in der – Sie ahnen es – neuen Heckschürze zu erkennen: Die Blenden sind nun rund statt trapezförmig. Die Räder bekamen im Windkanal eine neue Form.

Digitale Instrumente, Smartphone als Schlüssel

Mercedes C-Klasse C 300 Cabrio A205 Facelift (2018) Foto: Mercedes
Neu in Coupé und Cabrio: Lenkrad, Zierteile, Digital-Cockpit.

Auch Käufer von Coupé und Cabrio können mit der Modellpflege zum Preis von 893 Euro ein digitales Cockpit bestellen: Tacho und Drehzahlmesser sowie zusätzliche Informationen stellt dann ein Bildschirm dar. Der C43 bekommt eine eigenständige AMG-Grafik im Display. Der Bildschirm in der Mittelkonsole ist breiter mit Walnuss braun offenporig oder Eiche anthrazit offenporig stehen zwei neue Zierteile zur Verfügung. Neu im Programm sind die Innenfarbe magmagrau/schwarz sowie die Außenlacke Mojavesilber Metallic und Graphitgrau. Der Schlüssel kann beim Öffnen des Autos in der Tasche bleiben, es gibt ihn in drei Farbvarianten. Das Cabriodach öffnet und schließt auch auf Tastendruck am Schlüssel. Wer einen Sticker für den digitalen Fahrzeugschlüssel bestellt, kann sein Smartphone als Autoschlüssel nutzen. Voraussetzung dafür ist, dass das Smartphone Near Field Communication (NFC) beherrscht.

Neues Lenkrad, Sprachsteuerung mit mehr Funktionen

Den seit Jahrzehnten bewährten Tempomathebel hinter dem Lenkrad ersetzen Tasten in der linken Speiche des neu gestalteten Lenkrads. Wie in der E-Klasse steuern kleine Touchfelder diverse Funktionen im Kombiinstrument, Radio und Musikspieler.

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Vorausschauender Abstandstempomat

Mit neuen Assistenzsystemen blickt die C-Klasse bis zu 500 Meter nach vorn, 40 Meter zur Seite und 80 Meter nach hinten. Der aktive Abstandstempomat Distronic nutzt nun auch Kartendaten und kann so die Geschwindigkeit vorausschauend zum Beispiel an Kurven oder Kreisverkehre anpassen. Der Brems-Assistent kann dabei helfen, Auffahrunfälle mit langsamen, stehenden oder querenden Fahrzeugen und Fußgängern vermeiden – oder zumindest deren Schwere zu mindern. Bei entsprechender Ausstattung kann die neue Mercedes C-Klasse über Car-to-X Warnmeldungen empfangen, sowie Kraftstoffpreise und freie Parkplätze anzeigen. Das Fahrer-Assistenzpaket kostet 2.499 Euro: Mit dem Abstandstempomat Distronic und dem aktiven Lenk-Assistenten unterstützen C-Klasse Coupé und Cabrio beim Abstand und Spur halten. Wer 934 in die LED-Scheinwerfer investiert, bekommt ein Fernlicht mit 650 Meter Reichweite. Das Fahrlicht passt sich mit 84 einzeln ansteuerbaren LED an die Fahrsituation an.

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Sir Weiwa. Da gebe ich Ihnen doch Recht. Ich bin grundsätzlich auch gegen Blenden, jedoch machen das nicht nur Daimler, selbst bei einem Porsche ist beim Doppelauspuff die zweite eine Blende. Was soll ich zu Ihrem GLK sagen? Ich sehe nur beim TÜV-Report, daß dieser das Auto mit den wenigsten Mängeln überhaupt ist. Und er hat meines Wissens links und rechts einen echten Auspuff. Und meine Erfahrungen z.B. mit einem E-Coupe sind mehr als positiv, auf 142.000 km nicht den geringsten Mangel bzw. Reparatur.

alexanderhaydn 22. März 2018, 14:04 Uhr
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