VW-Rückruf: Amarok mit EA 189 TDI muss zum Abgas-Update in die Werkstatt

Rückruf für VW Amarok
Abgas-Update für den Pick-up

ArtikeldatumVeröffentlicht am 26.03.2026
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VW Amarok (2011)
Foto: Hersteller

VW ruft den Pick-up Amarok zurück, um bei Modellen mit dem Vierzylinder-Dieselmotor EA 189 ein Software-Update aufzuspielen. Dieses Update ist nötig, damit der Motor die Anforderungen bei der Abgasrückführung erfüllt. Das Software-Update bringt die Temperatursteuerung der Abgasrückführung auf den aktuellen Stand der Technik. Damit soll laut Hersteller der Stickoxid-Ausstoß bei kälteren Außentemperaturen reduziert werden. Bei einigen Fahrzeugen, die ein Update im Rahmen des "Nationales Forum Diesel" bekommen, wird außerdem das Brennverfahren optimiert. Die Aktualisierung in der Werkstatt dauert rund 30 Minuten; die Maßnahme ist für Kunden kostenlos.

Noch 3.900 Amarok ohne Update

Nötig wurde der Rückruf, weil die aktuelle Rechtssprechung andere Temperaturgrenzen fordert, die nun erfüllt werden können. Betroffen sind 10.579 Amarok der ersten Generation, die zwischen 12.01.2010 und 27.010.2021 gebaut wurden. Der Rückruf mit der Kennung 23M5 wurde am 16.09.2024 gestartet. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat die Halter betroffener Autos angeschrieben, zuletzt im März 2026. Laut Hersteller ist der Rückruf (Stand Ende März 2026) zu 63 Prozent abgearbeitet, das heißt, es sind noch 3.900 Amarok ohne Update unterwegs. Ob das Update erledigt ist, wird mit Stempel und Datum im Serviceplan vermerkt oder im digitalen Serviceplan mit "23M5 durchgeführt" hinterlegt. In diesem Fall sollte außerdem ein ausgedruckter Nachweis im Bordbuch beiliegen.

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