China kontrolliert derzeit rund 87 Prozent der weltweiten Verarbeitung und 91 Prozent der Raffinierung Seltener Erden. Noch größer ist der Einfluss bei der Herstellung von Seltenerdmagneten – den sogenannten Permanentmagneten – die in Elektromotoren, Servolenkungen, Lasern und sogar Smartphones verbaut werden. Für die Digitalisierung und die Mobilitätswende sind Neodym, Terbium oder Dysprosium aus China also unerlässlich.
China-Monopol ist geopolitisches Risiko
Wohl als Reaktion auf die explodierten Trump-Zölle verschärfte China im April 2025 seine Exportkontrollen auf Seltene Erden erheblich. Ein neues Lizenzsystem führte zeitweise faktisch zu einem Ausfuhrstopp. Mittlerweile haben einige Länder Ausnahme-Genehmigungsverfahren ausgehandelt, um ...





