Mitsubishi Outlander PHEV, Exterieur Uli Joos
Mitsubishi Outlander PHEV, Interieur
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Mitsubishi Outlander PHEV, Exterieur 7 Bilder

Leser Test Drive

Vier Leser testen den Mitsubishi Outlander PHEV

Vier Leserinnen und -Leser konnten den Mitsubishi Outlander Plug-in-Hybrid bei einer Fahraktion in und um Frankfurt kennenlernen. Die Frage: Verändert so ein Auto die eigene Fahrweise? Vielleicht sogar das eigene Verständnis von Mobilität?

Als am Frankfurter Zoo eine Gruppe von Leuten über den Zebrastreifen läuft, will Arne Buchholz zunächst bremsen. Aber er lässt es. Er bremst nicht. „Ach so“, sagt er, „jetzt hier besser wieder rekuperieren.“ Anstatt auf die Bremse zu treten, zieht er schnell ein paar Mal an einem flachen Hebel links hinterm Lenkrad. Sanft verzögert daraufhin der graue Mitsubishi Outlander PHEV – so als rolle er nun gegen einen leichten Widerstand an. Er wird langsamer, und das fühlt sich gut an. Denn dieses Langsamerwerden bringt einen kleinen Gewinn, es bringt, während die Zoobesucher die Straßenseite wechseln, Energie zurück. Sehr viel mag das nicht sein, aber das ist auch nicht entscheidend. Entscheidend ist, wozu es führt: dazu, dass man anders fährt. Stressfreier, entspannter, entschleunigt.

Aha-Erlebnis zum Thema Mobilität

Mehr noch: dazu, dass man über das Fahren in Mitsubishis Outlander Plug-in-Hybrid bald anders denkt, es anders und als etwas anderes empfindet. Nämlich nicht nur als die eigene, die persönliche Mobilität, sondern tatsächlich als kleinen Teil eines viel umfassenderen Energie- und Ökosystems. Das ist ein kleines Aha-Erlebnis.

Arne Buchholz teilt es an diesem Wochenende mit Gerd Kreusch, Jutta und Frank Graul. Zusammen mit AUTO STRASSENVERKEHR hat Mitsubishi sie eingeladen, den neuen Outlander PHEV vier Wochen lang im Alltag zu bewegen. Zunächst aber lernen sie ihn bei einer sehr entspannten Fahrveranstaltung in und um Frankfurt kennen. Komplizierte Erklärungen der Technik braucht es dazu nicht. „Sie fahren, Sie laden, Sie fahren wieder“, sagt an einer Ladesäule neben einem der Testfahrzeuge stehend Stefan Büttner von Mitsubishi. „Und das Auto ist permanent damit beschäftigt, Sie beim effizienten Fahren zu unterstützen. So einfach ist das.“ Es ist tatsächlich einfach. Aber erst mal ein bisschen ungewohnt, weil so leise und dann doch so kräftig. „Sehr beeindruckend“, sagt Gerd Kreusch nach den ersten Metern. „Wenn man da aufs Pedal tritt, zieht der ab wie’n Hecht. Und doch ist der Wagen so ruhig – schön, nicht? Man sieht nur auf dem Display, was alles passiert, auch wenn sich der Verbrennungsmotor mal zuschalten würde.“ Merkt man das denn nicht? „Merkt man nicht“, findet Kreusch. In der Friedberger Landstraße geht es wenig später vorbei an einer Kneipe namens „Feinstaub“ und dann auch an einer Station des Luftmessnetzes Hessen. Wie passend. Kreusch muss lächeln, die Batterie des Outlander ist noch immer mehr als halb voll, „obwohl wir ja jetzt auch nicht extra-öko gefahren sind“.

Er sagt „nicht extra-öko“ und meint damit auch „nicht extralahm“. Extraumweltfreundlich schon, weil beinahe ohne Benzinverbrauch. Das ist auch Arne Buchholz wichtig: „Mich interessiert die Verbrauchsersparnis. Dass ich mit so einem Auto eben nicht acht oder neun Liter verbrauche, sondern einige weniger.“ Abhängig ist das auch vom persönlichen Fahrprofil und der Fahrweise. Arne Buchholz sagt, da seien ihm Bequemlichkeit und Nachhaltigkeit viel wichtiger als Geschwindigkeit. Das sind keine schlechten Voraussetzungen, um mit dem Outlander den Benzinverbrauch zu minimieren und die Energieeffizienz zu optimieren. Was so schwer nicht ist: „Nein, überhaupt nicht“, findet Frank Graul. „Das mit dem Rekuperieren über diese Paddel am Lenkrad geht ganz schnell in Fleisch und Blut über.“

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Der Outlander Plug-in-Hybrid fährt nicht nur möglichst viel rein elektrisch.

Wie viel Benzin braucht es für 60 Kilometer?

„Er lässt sich wirklich angenehm fahren, und es ist spannend, wie der Energiefluss im Display visualisiert wird.“ Zu sehen ist dort auch, dass die Grauls mit dem Batteriestrom ihres Outlander Plug-in-Hybrid noch mehr als zehn Kilometer weit kämen, als sie das Ziel der Spritspar-Challenge im Rahmen der Leserfahraktion erreichen. Mit möglichst wenig Benzinverbrauch galt es, bei freier Streckenwahl zwei festgelegte Punkte anzusteuern. Und wie wenig ist „wenig“? Die Antwort an der Zapfsäule ist verblüffend: Arne Buchholz und Gerd Kreusch schafften die 60 Kilometer mit jeweils weniger als 1,1 Litern; Jutta und Frank Graul brauchten nicht mal 0,6 Liter.

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