Fiat Panda im Innenraum-Check

Enge Gemütlichkeit mit wenig Nervpotenzial

Fiat Panda Foto: Thomas Gerhardt 42 Bilder

Der Fiat Panda repräsentiert die Kleinstwagen-Familie des italienischen Autoherstellers bereits in Generation drei. Wir zeigen, was der kleine Italiener im Innenraum zu bieten hat.

Antreten wird dafür der Fiat Panda 1.2 8V mit der höchsten Ausstattungslinie (Lounge), der zum Preis ab 11.490 Euro zu kaufen ist. Schon beim Einstieg in den 3,65 Meter kurzen und 1,64 Meter schmalen Italo-Zwerg fällt auf, dass der Innenraum trotz der knappen Abmessungen keineswegs zu eng ausfällt. Die beiden weit öffnenden Vordertüren nehmen die Passagiere großzügig in Empfang. Die Position der ausreichend gepolsterten Sitze ist angenehm hoch, so dass auch mehrmaliges Ein- und Aussteigen zum Beispiel auf einer ausgedehnten Einkaufs-Tour durch die Stadt keine Anstrengungen mit sich bringen sollte. Gleichzeitig ist die Kopffreiheit bei einer Fahrzeughöhe von 1,55 Metern auch für Großgewachsene großzügig vorhanden.

Neuer Fiat Panda im Innenraum aufgeräumt

Hinter dem Cockpit angekommen, fällt sofort die aufgeräumte Anordnung der Bedienelemente auf. Der Fahrer des Fiat Panda genießt einen guten Überblick über seinen gesamten Arbeitsplatz. Die analogen Instrumente beschränken sich wohltuend auf das Nötigste, Geschwindigkeit und Drehzahl sind jederzeit gut ablesbar. Über Benzin- und Kilometerstand, Kühlwasser- und Außentemperatur sowie die Uhrzeit und das Datum informiert das Zusatzdisplay in der Mitte, das den Fahrer außerdem mit Kontrolllämpchen über nicht angeschnallte Mitfahrer warnt - allerdings auf eine grell leuchtende und grobpixelige Art und Weise, inklusive einem lauten Piepston mit hohem Nervpotential, was in diesem Fall aber nicht wirklich negativ ausgelegt werden kann.

Auch bei der Ergonomie leistet sich das Cockpit des Fiat Panda nur wenige Schwächen. Sitzposition und Lenkradhöhe lassen sich manuell in Sekundenschnelle einstellen, mit seinen ausgeformten und mit perforiertem Leder bezogenen Griffbereichen liegt das Lenkrad zudem gut in der Hand. Die Schalter und Bedien-Elemente von Klima-und Audioanlage sind leicht erreichbar und geben eine anständige Rückmeldung. Ein wenig aus der Rolle tanzen der Schaltknauf für das Getriebe, der etwas groß und kantig geraten ist und die direkt daneben angeordneten Schalter für die elektrischen Fensterheber, die schon aus Gründen der Gewohnheit besser in den Türen aufgehoben wären.

Viel Platz für den Kopf, wenig für die Beine

Design und Materialauswahl des Fiat Panda-Innenraums bieten Stoff für Diskussionen: Während die Einen das Cockpit als modern loben, können Andere den vielen abgerundeten Flächen nur wenig abgewinnen. Fakt ist, die schwarz-glänzend lackierten Kunststoffflächen rund um die Bedienelemente ziehen Staub magisch an und machen jeden Fingerabdruck deutlich sichtbar. Fakt ist aber auch, dass das Panda-Cockpit keineswegs davon überladen wird. Die relativ hohe Position des Cockpits und die sehr schmale Mittelkonsole, welche die beiden vorderen Passagiere nah zusammenrücken lässt, sorgen außerdem für eine enge Gemütlichkeit.

Etwas ungemütlich könnte es dagegen in Reihe zwei werden, sofern man, wie unser Praktikant an der 1,90-Meter-Marke kratzt. Bei einem Radstand von 2,30 Metern müssen Beine und Knie erst einmal verstaut werden, nach oben genießt der Kopf aber auch im Fond noch genug Luft nach oben.

Fiat Panda-Cockpit mit riesigem Fach vor dem Beifahrer

Ausreichend Platz bietet der Innenraum des Fiat Panda auch in seinen Ablagemöglichkeiten. Den Mangel an großen Verstaumöglichkeiten in der Mittelkonsole macht der Panda mit dem riesigen Fach vor dem Beifahrer, in das sich sogar eine Jacke stopfen lässt und dem tiefen aber schlecht einzusehenden Handschuhfach wieder wett. Für einen Kleinwagen nicht zu klein, fällt auch der Kofferraum mit seinem 225 Liter-Volumen aus, das mit der, in zwei Handgriffen umgelegten Rückbank auf 870 Liter vergrößert werden kann.

Weitere Details und Funktionen des Fiat Panda Innenraums haben wir in unserer großen Fotoshow zusammengestellt.

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