Classic Recreations Mustang Mach 1 Hitman Classic Recreations / Patrick Lang
Classic Recreations Mustang Mach 1 Hitman
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Classic Recreations Mustang Mach 1 Hitman 13 Bilder

Classic Recreations Mustang Mach 1 Hitman

1.000-PS-Pony aus dem Konfigurator

Glauben Sie es oder nicht – diesen Mustang von 1969 kann man sich konfigurieren. Im Internet. So ganz modern – und bei Bedarf mit bis zu 1.000 PS unter der Haube.

Für den Fall, dass Sie es grade nicht parat hatten: Der Begriff „Hitman“ bezeichnet auf Deutsch keinen Musiker mit Chart-Platzierung, sondern es bedeutet „Killer“. Gefährlicher kann man ein Auto kaum nennen, dafür muss es dann schon amtlich abliefern. Große Worte also, die Classic Recreations aus den USA da ins Blech stanzt.

Classic Recreations Mustang Mach 1 Hitman
Classic Recreations
Das Unternehmen aus Oklahoma (USA) baut entweder alte Originalfahrzeuge wieder auf, oder nutzt Repliken für eine Neukonstruktion.

In wessen Blech? In das eines Ford Mustang Mach 1 von 1969, der sich so weit von seiner Serienleistung (250 PS) entfernt hat wie zeitgenössische Popmusik von Einfallsreichtum. Also seeehr weit. Das Unternehmen aus Oklahoma hat sich darauf spezialisiert, sogenannte Retromods zu bauen. Also Repliken automobiler Klassiker, die unter dem Blech die Technik der Neuzeit tragen. Allerdings nicht nur, denn Classic Recreation ist auch von Ford höchstselbst lizenziert. So können bei den Schraubern auch Originale fachgerecht aufbereitet werden.

Bei 345 PS geht’s los

Doch zurück zum Hitman und dazu, warum er so gefährlich ist. Gut, Sie haben vermutlich die Überschrift gelesen, wir sagen es Ihnen trotzdem nochmal. Das Pony-Car hat aberwitzige 1.000 PS unter der gestreiften Haube. In diesem Fall ist das eine Sonderanfertigung, denn regulär haben die Retro-Künstler „nur“ Aggregate mit 345, 507 oder 670 PS im Regal. Übrigens keine Eigenbauten, sondern Originalteile von Ford. Überhaupt gibt es bei Classic Recreations fast schon einen richtigen Konfigurator. Zwar kein interaktives Modell wie auf den Webseiten großer Hersteller, dafür eine Liste, mit der man sich sein Wunschauto zusammenstellen kann.

Classic Recreations Mustang Mach 1 Hitman
Classic Recreations
Classic Recreation nutzt sogenannte Crate-Engines. Also Original-Motoren, die komplett in einer Kiste angeliefert werden. Bei Bedarf wird dann noch an der Leistung gedreht.

Als Optionen finden sich dort diverse Zierteile wie Spoiler oder Racing-Streifen, aber auch technische Upgrades für Benzinpumpe, Bremsen oder Kühlung. Abgasanlagen und Überrollbügel dürfen natürlich auch nicht fehlen. Für den Innenraum finden sich diverse Anpassungen im Angebot. Renngurte, Sitze, Klimaanlage, Audiosystem, Navi und analoge Instrumente in unterschiedlichen Skalierungen. Sogar als Rechtslenker können Sie das Auto umbauen lassen.

Die zur Auswahl stehenden Lackierungen haben bei Classic Recreation überaus klangvolle Namen. Kostprobe gefällig? Acapulco Blue, Royal Maroon, Meadowlark Yellow, Calypso Coral, Gulfstream Aqua oder Champagne Gold – und das ist nur eine kleine Auswahl. Plus: Wer eine komplett individuelle Lackierung in einem noch nie dagewesenen Farbton wünscht, muss nur höflich fragen. Das gilt auch für alle weiteren Teile und Umbaumaßnahmen. Der Retromodder lassen laut eigener Aussage keinen Wunsch unerfüllt. Natürlich hat so viel Individualität ihren Preis. Standardmäßig startet so ein Mustang Mach 1-Projekt bei rund 170.000 Dollar. Und der Hitman war sicher noch ein bisschen kostspieliger.

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Vintage Look und moderne Technik - na klar!

Fazit

Die einen nennen es Blender, die anderen ein Kunstwerk. Alles, was sich auch nur im vagen Dunstkreis kultiger Klassiker bewegt, polarisiert Auto-Fans weltweit. Was bei Classic Recreation auf die Räder gestellt wird, finden wir zumindest ausgesprochen cool. Und denken Sie erst an die Gesichter, wenn Sie mit einem Sportwagen aus den 60ern einen Lamborghini an der Ampel abledern.

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