Jeep Wrangler Bergung Loma Linda Kalifornien Instagram/Jun Castro
Jeep Wrangler Bergung Loma Linda Kalifornien
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Jeep Wrangler Bergung Loma Linda Kalifornien 17 Bilder
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Der Jeep-Depp des Monats – mit Happy End

Wrangler fährt sich auf Wanderweg fest Der Jeep-Depp des Monats – mit Happy End

In Kalifornien hat sich ein Wrangler-Fahrer in aussichtslose Lage gebracht. Das Auto drohte auf einem schmalen Berggrat in die Tiefe zu stürzen.

Für Offroad-Fahrer gibt es ein paar goldene Regeln, die zu beachten eine Menge Stress vermeiden hilft. Nie bei Nacht ins Gelände. Unbekannte schwere Strecken vorher zu Fuß ablaufen. Wenn möglich nie alleine unterwegs sein. In Kalifornien hat ein unbekannter Jeep-Pilot nicht nur all dies missachtet, sondern noch eine weitere Regel hinzugefügt, die eigentlich selbstverständlich sein sollte: Halte Dich fern von Mountainbike-Strecken!

Denn der Protagonist dieser Geschichte kam auf den glorreichen Gedanken, seinen Jeep Wrangler auf den West Ridge Trail zu lenken, ein abgelegener Single-Trail in den Bergen nördlich der kalifornischen Kleinstadt Loma Linda. Mountainbikes und Wanderer sind hier normalerweise unterwegs. Und warum es die denkbar dümmste aller Ideen ist, diese Trampelpfade mit einem Auto zu befahren, ist inzwischen ein heiß diskutiertes Thema in der südkalifornischen Offroad-Szene.

Rettung mit dem Helikopter?

Die Geschichte nahm Fahrt auf, als ein Mitglied einer örtlichen Jeepfahrer-Interessengruppe dort Bilder eines Jeep Wrangler postete, der mittig auf einem schmalen Berggrat aufsaß und wirkte, als würde er beim nächsten stärkeren Windhauch ein paar veritable Purzelbäume die steile Bergflanke hinab vollführen. Der wohl cleverste Einfall des unbekannten Jeep-Piloten war es, das Fahrzeug zu verlassen und zu Fuß den Heimweg anzutreten – jeder Meter weiter hätte wohl ins totale Fiasko geführt und ihn möglicherweise das Leben gekostet.

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Instagram/Jun Castro
Es hängt ein Jeep im Nirgendwo...

Einige Tage diskutierte die Online-Gemeinde – die kuriosen Bilder des gestrandeten Jeep waren in den sozialen Medien längst viral gegangen – wie man das Gerät dort wieder herunterbekommen könnte, das Online-Magazin "The Drive" veröffentlichte sogar eine ganze Liste der lustigsten Ideen. Ein Bergehubschrauber war übrigens die am häufigsten genannte Variante.

User-Group fährt zur Bergung

Letztlich besann sich allerdings die Community darauf, dass das wahre Leben nicht in Facebook-Gruppen, sondern draußen vor der Tür stattfindet. Eine Delegation mehrerer standesgemäß ausgerüsteter Jeeps aus der Gruppe "Jalados 4x4" machte sich auf den Weg zum Unglücksauto. Es pressierte, denn schon machten Gerüchte die Runde, Ford könnte das Geschehen für einen PR-Stunt nutzen und den Wrangler mit dem neuen Bronco aus dem Schlamassel bergen.

Nach dem Motto "Viele Hände, schnelles Ende" war die Bergung letztendlich nach minutiöser Vorbereitung zügig erledigt. Mehrere Männer hängten sich an Gurten bergabwärts an die Fahrerseite des Jeeps, um ihn am freien Fall nach rechts zu hindern, während ein seinerseits mehrfach abgesicherter Jeep Wrangler mit leistungsstarker Seilwinde den Pechvogel nach hinten zog. Einmal aus der prekären Lage heraus, konnte der Pannen-Wrangler schließlich die letzten Meter vom Grat aus eigener Kraft im Rückwärtsgang bewältigen.

Wer Besitzer und Fahrer des schwarzen Wrangler Unlimited ist, verrät die Community nicht, wohl auch um unvermeidlichen Hohn und Spott vom Pechvogel fernzuhalten. In jedem Fall ermittelt allerdings die örtliche Polizei, was alles auf dem Strafzettel stehen wird, die Kennzeichen des Wrangler waren schließlich in den Bildern optimal zu erkennen.

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