Ingrid (Name geändert) aus Deutschlands Westen suchte nach dem Führerscheinverlust bei Sedura Hilfe. "Ich hatte Existenzängste", sagt sie. Die Mitarbeiter hätten auf sie zunächst kompetent und zuverlässig gewirkt. "Die haben sich innerhalb von zehn Minuten bei mir gemeldet." Ihre MPU hat sie nicht bestanden – laut Gutachten war ihr keine "hinreichend konstruktive Auseinandersetzung" mit ihrem Cannabis-Problem gelungen. Inklusive aller Gebühren hat sie rund 7.000 Euro bezahlt.
"Viele MPU-Kandidaten sind in einer Notsituation, haben auf dem Arbeitsmarkt ohne Fahrerlaubnis oft keine Chance", erklärt Sozialarbeiter Martin Rindler von der Suchtberatung der Evangelischen Gesellschaft Stuttgart (eva). In Panik laufen viele dann dubiosen Vorbereitern ...





