A7 bei Hamburg vom 20. bis 22.2.: Verkehrschaos wegen 55 Stunden Vollsperrung

A7 bei Hamburg vom 20. bis 22.2.
Verkehrschaos wegen 55 Stunden Vollsperrung droht

ArtikeldatumVeröffentlicht am 12.02.2026
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Autobahn A7 Hamburg Schnelesen
Foto: dpa / Picture Alliance

Die Sperrung beginnt am Freitag um 22:00 Uhr und endet am Montag um 5:00 Uhr. Der betroffene Abschnitt ist damit für 55 Stunden in beiden Fahrtrichtungen nicht befahrbar.

Nach Angaben der Autobahn GmbH werden in diesem Zeitraum mehrere Bau-, Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten gebündelt. Die Maßnahmen betreffen unter anderem die Hochstraße Elbmarsch, den Tunnel Altona sowie die technische Infrastruktur entlang der Strecke.

Anschlussstellen und Umleitungen

Bereits ab Freitag um 21:00 Uhr werden die Rampen an mehreren Anschlussstellen schrittweise gesperrt. Betroffen sind Hamburg-Volkspark (27), Hamburg-Bahrenfeld (28), Hamburg-Othmarschen (29), Hamburg-Waltershof (30), Hamburg-Hausbruch (31) und Hamburg-Heimfeld (32).

Offizielle Verkehrsführung während der Vollsperrung

  • großräumige Umleitung für den überregionalen Verkehr über A1, A21 und B205
  • aus südlicher Richtung ab Buchholzer Dreieck (43) oder Horster Dreieck (40) über das Maschener Kreuz (39) auf die A1
  • aus nördlicher Richtung ab Neumünster-Süd (15) über die B205
  • innerstädtische Ausweichrouten über Hamburg-Stellingen (26) und Hamburg-Heimfeld (32)
  • durchgängige Anzeige der Umleitungen über LED-Verkehrsbeeinflussungsanlagen

Die Verkehrsbehörden empfehlen, Hamburg an diesem Wochenende weiträumig zu umfahren oder zu prüfen, ob das Reiseziel mit einem alternativen Verkehrsmittel erreicht werden kann. Innerstädtisch ist mit zusätzlichen Belastungen zu rechnen.

Arbeiten an Hochstraße Elbmarsch und Tunnel Altona

Im Bereich der Hochstraße Elbmarsch laufen die Arbeiten zur Verbreiterung der A7 weiter. Aktuell wird die Fahrbahn in Richtung Süden erweitert. Während der Vollsperrung sollen die letzten drei Verkehrszeichenbrücken mithilfe von Großkränen eingehoben und montiert werden. Diese Arbeiten sind aus Sicherheitsgründen nur bei vollständig gesperrter Fahrbahn möglich.

Parallel dazu nutzt das Projekt Tunnel Altona das Wochenende für eigene Bauabschnitte. Vorgesehen sind unter anderem Arbeiten an Leitungstrassen, die Montage von Deckenrandschalungen sowie die Ausstattung von Verkehrszeichenbrücken.

Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten

Zusätzlich führt die Tunnelbetriebszentrale während der Vollsperrung umfangreiche Sanierungs- und Wartungsarbeiten durch. Dazu zählen Kabel- und Kabelzugarbeiten sowie IT-Maßnahmen, die aus Gründen der Verkehrs- und Betriebssicherheit ebenfalls nicht bei laufendem Verkehr erfolgen können.

Auch die Autobahnmeisterei Othmarschen nutzt das Zeitfenster für Instandsetzungsarbeiten. Geplant sind unter anderem Reparaturen an Fahrbahnschäden sowie die Reinigung der Entwässerungsanlagen. Ein Teil der Maßnahmen ist witterungsabhängig. Kurzfristige Anpassungen des Bauablaufs sind daher möglich.

Elbtunnel nicht befahrbar

Der Elbtunnel selbst ist von den Bauarbeiten nicht eigenständig betroffen. Eine Durchfahrt durch den Elbtunnel ist während der Vollsperrung dennoch nicht möglich, da der gesamte A7-Abschnitt zwischen Hamburg-Stellingen (26) und Hamburg-Heimfeld (32) gesperrt ist.

Damit sind auch alle Zufahrten zum Elbtunnel in diesem Zeitraum unterbrochen.

Schwerlastverkehr und öffentlicher Nahverkehr

Für Großraum- und Schwerlasttransporte ist während der Vollsperrung keine Durchfahrt möglich. Entsprechende Park- und Warteflächen sind ausgeschildert.

Im öffentlichen Nahverkehr werden die Buslinien 150, 250 und 611 über die Elbbrücken umgeleitet. Geänderte Fahrzeiten veröffentlicht die Hochbahn. Aktuelle Informationen sind über die Fahrplanauskunft des Hamburger Verkehrsverbunds abrufbar.

Fazit