David Drexler und seine Kollegen am PEM der RWTH Aachen haben Dutzende E-Motoren untersucht, zerlegt und miteinander verglichen. Aber welche davon ist eigentlich die beste?
Im ersten Teil unseres E-Maschinen-Deep-Dives sprechen wir darüber, warum Hersteller wie Tesla, BMW, Mercedes oder BYD trotz derselben physikalischen Grundlagen auf unterschiedliche Motorkonzepte setzen. David erklärt die Unterschiede zwischen permanentmagneterregter Synchronmaschine, Asynchronmaschine und fremderregter Synchronmaschine – und warum manche Hersteller sogar mehrere Motortypen in einem Fahrzeug kombinieren.
Außerdem geht es um die Entwicklung moderner E-Antriebe: Wie schafft VW deutlich mehr Leistung im gleichen Bauraum? Warum setzt Mercedes beim CLA auf eine abschaltbare E-Maschine und ein Zweiganggetriebe? Was bringen immer höhere Motordrehzahlen? Und weshalb sind vermeintlich spektakuläre Peak-Leistungswerte nur eingeschränkt vergleichbar?
Dabei zeigt sich: Der Elektromotor ist keineswegs ausentwickelt. Leistungsdichte, Integration, Wirkungsgrad, Materialeinsatz und thermische Grenzen bieten noch reichlich Entwicklungspotenzial.






