Deutschland kann E-Motoren – doch Perfektion, Kosten und Entwicklungstempo werden zum Wettbewerbsfaktor. RWTH-Forscher David Drexler erklärt, was China anders macht, wie Toyota und Lucid ihre Motoren optimieren und ob Mercedes Axialflussmotor oder Deep Drives Doppelrotor-Radialflussmaschine das nächste große Antriebskonzept liefern.
Nachdem wir in Teil 1 (https://youtu.be/x63jRcGrPKQ) geklärt haben, warum es nicht DEN einen besten E-Motor gibt, schauen wir jetzt auf die Technologien und Materialien, mit denen Hersteller die nächsten Entwicklungsschritte erreichen wollen. Warum werden E-Motoren zunehmend direkt mit Öl gekühlt?
Was bringt 800 Volt tatsächlich für die Maschine? Können Aluminiumwicklungen das immer teurere Kupfer ersetzen – und wie stark beeinflusst Chinas Kontrolle über wichtige Rohstoffe das Motordesign?
Außerdem schauen wir tief in den Toyota bZ4X und seine X-Pin-Wicklung, sprechen über die außergewöhnliche Wicklung des Ferrari Luce- und Lucid-Motors und über die Frage, warum chinesische Hersteller technische Innovationen häufig schneller industrialisieren.
Zum Schluss geht es um die grundsätzlicheren Konzepte: Mercedes bringt den Axialflussmotor in Großserie, DeepDrive will mit seinem Doppelrotorprinzip Effizienz, Bauraum und Kosten verbessern. Doch welche dieser Technologien hat tatsächlich Chancen auf den Massenmarkt?






