Die Bundesregierung hat die Neuauflage ihrer E-Auto-Förderung für 2026 auf den Weg gebracht. Insgesamt stehen drei Milliarden Euro aus dem Klima- und Transformationsfonds bereit, die die Zulassung neuer Elektroautos beschleunigen sollen. Es sind bereits viele Eckpunkte klar – der wichtigste: Nur Privathaushalte mit kleinen und mittleren Einkommen sollen beim Kauf oder Leasing von Elektrofahrzeugen finanziell unterstützt werden.
Nur neu zugelassene Elektroautos
Die Förderung gilt rückwirkend ab dem 1. Januar 2026 und soll bis zu 6.000 Euro pro Fahrzeug betragen – abhängig von Einkommen, Familienstand und Kinderzahl. Die Grenze des zu versteuernden Einkommens liegt bei 80.000 Euro pro Haushalt, Familien erhalten zusätzliche Zuschläge – allerdings nur für komplett neue Fahrzeuge. Besonders wichtig: Die neue Regelung verzichtet auf eine Preisobergrenze, sodass auch teurere Modelle profitieren. Da lohnt sich ein Blick auf die angekündigten Elektro-Neuheiten des Jahres:
Die Elektro-Neuheiten 2026
Das Jahr 2026 verspricht, für Käufer von E-Autos besonders spannend zu werden. Hersteller weltweit bringen neue Modelle auf den Markt, die nicht nur technologische Fortschritte bieten, sondern durch die Förderung auch attraktiver werden.
Neue elektrische Kleinwagen und Kompakte
Im sogenannten A- und B-Segment – also erschwingliche Alltagsautos – sah es bisher mit elektrischen Angeboten mau aus. Doch das Bild ändert sich gerade. 2026 bringen Volkswagen, Hyundai und Kia sowie einige andere Hersteller erschwingliche, elektrisch angetriebene Kleinwagen auf den Markt.
Von Audi A2 bis Renault Twingo
Auch Audi setzt mit dem A2 E-Tron (oder Q2 E-Tron) auf ein kompaktes Einstiegsmodell auf Basis der MEB+-Plattform. Mit Batterien zwischen 58 und 79 kWh sind Reichweiten von bis zu 640 Kilometern möglich. Der 400-Volt-Antrieb ermöglicht Ladeleistungen von bis zu 200 kW. Optisch orientiert sich der Stromer an der Kombination aus Ur-A2 und der Studie AI:ME.
Kleiner ist der Cupra Raval, der Reichweiten bis 450 km bietet und zusammen mit dem elektrischen VW Polo und dem Skoda Epiq in der zweiten Jahreshälfte auf den Markt kommt. Der Hyundai Ioniq 3 ist bisher nur als Studie bekannt, soll aber bis 587 km weit kommen – der kleinere Kia EV2 dagegen bis 440 km.
Auch Renault-Fans dürfen sich freuen: Der Twingo kehrt als City-Stromer zurück: 27,5-kWh-LFP-Akku, Reichweite 263 km, DC-Ladefähigkeit bis 50 kW, flexibles Raumkonzept und ein Preis unter 20.000 Euro. Ähnlich klein und günstig: Der Smart #2. Er bleibt ultrakompakt, bietet aber eine verdoppelte Reichweite von 250 km. Mit ECA-Architektur, Sicherheitsbatterie im Fahrzeugboden und modernem Interieur startet das Modell Ende 2026 zu Preisen um 25.000 Euro.
Neue elektrische Mittelklasse und kompakte SUV
Selbst in dieser Preisklasse könnte sich ein Bonus von 6.000 Euro lohnen – wenn die oben genannten Voraussetzungen erfüllt sind. Denn gerade unsere süddeutschen Premium-Hersteller bringen 2026 interessante und alltagstaugliche Elektroautos auf den Markt.
Von BMW i3 bis Volvo EX60
Im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit dürfte die vollelektrische 3er-Limousine i3 stehten, die jetzt auf die 800-Volt-Architektur setzt und Reichweiten von mindestens 750 Kilometern ermöglichen soll. Aber auch bei Konkurrent Mercedes ist viel los. Denn die Schwaben starten 2026 ihre Elektrooffensive: CLA, GLB und GLA EQ auf der neuen 800-Volt-MMA-Plattform für Kompakt- und SUV-Modelle. GLC EQ und elektrische C-Klasse auf MB.EA-Plattform mit bis zu 850 km Reichweite. VLE EQ als Nachfolger des EQV mit 800-Volt-Ladetechnik und realistischen Reichweiten von über 500 km.
VW überarbeitet den ID.4 grundlegend, künftig als ID.Tiguan, mit Reichweiten bis 700 km. Und Toyota erweitert sein Portfolio mit dem C-HR+, Reichweite bis 609 km. Volvo bringt den EX60 als elektrisches Pendant zum XC60 mit Cell-to-Chassis-Batterieintegration und hoher Reichweite.
Die wichtigsten Elektro-Neuheiten 2026 sehen sie in der Bildergalerie.
Neue elektrische Oberklasse
In dieser Preisklasse jenseits von 100.000 Euro dürfte der Bonus zum einen kaum Gewicht haben, zum anderen auch nicht greifen. Denn die Bundesregierung sieht die Förderung nur für Haushalte mit kleinen oder mittleren Einkommen vor. Dennoch wollten wir das neue Luxus-SUV Cayenne nicht vergessen, denn eine preisliche Obergrenze für den Bonus gibt es nicht. Vollelektrisch mit 113-kWh-Batterie, 850 kW Leistung und Ladezeiten von nur 16 Minuten von 10 auf 80 Prozent ist es das neue Porsche-Flaggschiff.







