Mercedes vollelektrisch
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Mercedes EQC, Exterieur Mercedes-Benz
Mercedes EQC, Interieur
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Mercedes EQC, Interieur 11 Bilder
SUV

Mercedes EQC: Der Mercedes unter den Elektrischen

Mercedes EQC Der Mercedes unter den Elektrischen

Wenn Mercedes in die Elektromobilität startet, dann gleich richtig. Was der EQC eindrucksvoll beweist: Der komfortable, dynamische Allrad-Stromer schont die Umwelt und begeistert erfahrene Elektronauten ebenso wie Neulinge. Fahren Sie doch einfach mal eine Runde mit. Es lohnt sich!

Herrje, was wurde schon alles über die Elektromobilität geschrieben. Kompliziert, gewöhnungsbedürftig, komplett anders sei sie. Alles Nonsens. Es erinnert ein wenig an eine schlaflose Nacht voller Grübeleien, die am nächsten Morgen, kaum kommt die Sonne raus, vergessen sind. So ist es auch mit dem E-Auto, wer einmal damit gefahren ist, sieht alles lockerer. Nehmen wir den EQC, den ersten vollelektrischen SUV von Mercedes.

Der 4,76 Meter lange Fünfsitzer fühlt sich grundsätzlich nicht viel anders an als ein vergleichbarer GLC mit Benziner oder Diesel. Bloß, dass man den EQC-Antrieb praktisch nicht hört. Kein Wunder, selbst das anderswo bisweilen vernehmliche Straßenbahn-Sirren haben ihm die Mercedes-Ingenieure abtrainiert. Ebenso die Übertragung von Vibrationen, indem sie ihm einen doppelt entkoppelnden Hilfsrahmen mitgeben. Ebenso überzeugend wirkt das Drehmoment von 765 Newtonmetern, das vom ersten Millimeter am Fahrpedal wartet: wuchtig und fein dosierbar. Das Beste dabei: Der EQC verzichtet lokal auf Emissionen.

Mercedes EQC, Exterieur
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Das eigenständige Design macht den EQC als Elektroauto erkennbar. Matrix-LED-Scheinwerfer sind bei ihm serienmäßig.

Es bleibt der einzige Verzicht, wie man direkt nach dem Einsteigen sieht und fühlt. Der Innenraum verbindet traditionelle Mercedes-Stärken wie hochwertige Verarbeitung, Top-Ergonomie, maximale Sicherheit und einfache Bedienbarkeit mit einer Portion Zukunft. Große, klar gezeichnete Displays, eingängige Menüs und eine hervorragende Sprachsteuerung ("Hey Mercedes"), die buchstäblich aufs Wort folgt, um Navigationsziele einzugeben, den Radiosender zu wechseln oder das Ambientelicht zu verändern. Kurz: Der EQC vermittelt das Gefühl, auch in Zukunft zu Hause zu sein. Wozu auch der 80 kWh große, im Wagenboden untergebrachte Akku beiträgt.

Seit Mercedes mit dem EQC im Sommer 2019 in eine neue Ära der Elektromobilität gestartet ist, wurde auch das Netz der Ladeinfrastruktur dichter. Über Mercedes me Charge können Kunden das derzeit größte Ladenetz weltweit nutzen. Aktuell verfügt dieses Netzwerk über 429.000 AC- und DC-Ladepunkte in 25 Ländern. Mit nur einer Registrierung erhalten Kunden bequemen Zugang zu Ladesäulen von einer Vielzahl von Anbietern – auch über Landesgrenzen hinweg.

Laden mit 11 oder 110 kW

Dennoch: Bevor man sich endgültig für einen Typ wie den EQC entscheidet, sollte man prüfen, ob das E-Auto für einen selbst infrage kommt. Dazu bietet Mercedes die EQ Ready App an, die wir uns für Sie ganz genau angesehen haben. Fakt bleibt nämlich: Das Laden ist der zentrale Punkt der Elektromobilität.

Mercedes EQC, App
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An Schnellladesäulen läd der EQC serienmäßig mit bis zu 110 kW, me Charge ermöglicht den problemlosen Zugang.

Am besten geht das im Alltag mit einer heimischen Wallbox. An ihr oder an öffentlichen Ladestationen lässt sich der EQC dank des leitungsfähigeren On-Board-Laders mit 11 kW nun wesentlich schneller aufladen. Damit kann der 80-kWh-Akku in 7 Stunden 30 Minuten von 10 auf 100 Prozent Ladezustand geladen werden, bisher dauerte es bei 7,4 kW Ladeleistung 11 Stunden. Wichtig zu wissen: Am besten lädt man eine Batterie zwischen 10 und 80 Prozent ihrer Kapazität. Darüber dauert es dann länger und stresst den Akku stärker, speziell an einem Schnelllader. Am serienmäßigen CCS-Port lädt der EQC mit 110 kW, das heißt, er holt sich in einer halben Stunde rund 250 Kilometer Reichweite. 100 Kilometer dauern nur eine kurze Kaffeepause.

Noch besser: die Beschleunigung. Achtung, wir treten das Fahrpedal bis zum Boden durch: Wow! Ansatzlos drückt es den komfortablen Zweieinhalbtonner nach vorn und die Passagiere in die Sitze. Der Sprint auf 100 dauert gerade einmal 5,1 Sekunden; das ist fast Sportwagen-Niveau. Fast noch beeindruckender sind aber die ersten Meter, etwa beim flotten Ampelstart, das bekommt kein Auto mit Verbrennungsmotor hin.

Da helfen die körpergerechten Sitze mit reichlich Kontur und Seitenhalt, denn in Momenten wie diesen wird Massenträgheit körperlich fühlbar. Nicht beim EQC selbst, der sein Gewicht durch den besonders tiefen Schwerpunkt gekonnt kaschiert, sondern beim eigenen Körper.Kein Wunder, arbeiten bei ihm doch gleich zwei Elektromotoren, einer an der Vorder- und einer an der Hinterachse. Mercedes hat beide Maschinen jeweils individuell optimiert. So ist das Aggregat an der Vorderachse durch spezielle Wicklungen besonders effizient bei niedrigen und mittleren Lasten, also im Stadt- und ruhigen Landstraßenverkehr. Daher ist der EQC unter diesen Bedingungen stromknausernd als Fronttriebler unterwegs.

Mercedes EQC, Interieur
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Die sehr komfortable Federung, das niedrige Innengeräusch und die bequemen Sitze laden zum Reisen ein.

Clever, denn bei allem Fahrspaß geht es bei der Elektromobilität ja primär um die Umweltfreundlichkeit. Um die kümmern sich auch die fünf Fahrprogramme von Comfort bis Sport sowie der intelligente Tempomat, der mithilfe von Navidaten und Fahrzeugsensorik für eine situationsgerecht energiesparende Fahrt sorgt. Zum Beispiel indem er die Segel und Rekuperationsphasen gezielt steuert. Erst wenn stärkere Beschleunigung gefragt ist oder der Untergrund wenig Grip bietet, schaltet sich der Elektromotor an der Hinterachse zu, liefert nicht nur Extra-Power, sondern auch Allradantrieb – sinnvoll, wenn 408 PS und 760 Newtonmeter anliegen. Dabei kann der EQC die Kraft per Torque Shift innerhalb von Sekundenbruchteilen zwischen vorn und hinten verteilen.

Hilfreich nicht nur beim Beschleunigen, sondern auch beim Anhängerziehen – der EQC bietet neben maximalen 1.460 Liter Kofferraum auch 1,8 Tonnen Anhängelast. Da ist es gut zu wissen, dass der EQC nicht nur energierückgewinnend mit seinen E-Maschinen verzögert (rekuperiert), sondern auch seine konventionelle Bremse stets standfest zupackt. Zusammen mit der umfangreichen Serienausstattung inklusive eines cleveren Matrixlichts und kompletter Sicherheitsassistenz wird er damit zu einem attraktiven Angebot unter den elektrischen Premium-SUV, schließlich gehen dank staatlicher Förderung von den 69.484 Euro Grundpreis noch mal 7.900 Euro runter.

Und die Lieferbarkeit? Kein Problem, dank vorausschauender Planung und flexibler Fertigung im Werk Bremen gibt es keinen Engpass. Wie wir schon zu Anfang sagten: Mit dem EQC läuft es.

So sieht die Platform des EQC aus

Zwei separate Asynchronmotoren mit jeweils optimierter Konstruktion, blitzschnelle Regelung der Leistung, 80-kWh-Akku im Wagenboden für einen tiefen Schwerpunkt.

Mercedes EQC, Technik
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Der Mercedes-Benz EQC trägt an Vorder- und Hinterachse je einen aufwendig entkoppelten, eigens abgestimmten kompakten elektrischen Antriebsstrang und hat damit die Fahreigenschaften eines Allradantriebs. Die intelligente Steuerung verteilt das Antriebsmoment blitzschnell zwischen den beiden angetriebenen Achsen und sorgt damit für hohe Fahrdynamik und Fahrsicherheit. Kernstück des EQC ist die schwerpunktgünstig im Fahrzeugboden angeordnete 80 kWh große Lithium-Ionen-Batterie aus eigener Produktion.

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