Taycan Crash 24 Kilometer www.copart.com
Taycan Crash 24 Kilometer
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Taycan Crash 24 Kilometer 10 Bilder

Porsche Taycan Turbo auf dem Schrottplatz

Totalschaden nach 24 Kilometern

So schnell sind 152.139 Euro Geschichte: Dieser Taycan Turbo aus den USA wurde lediglich 24 Kilometer alt. Jetzt steht das Wrack zum Verkauf. Details zum Unfallhergang fehlen allerdings bislang.

Egal ob V8-Bolide oder Elektroauto: Wer mit Sportwagen nachhaltig Spaß haben will, braucht entweder ganz viel Erfahrung, ganz viel Talent, ganz viel Disziplin oder wahlweise einen super fitten Schutzengel. Nichts davon trifft auf den Besitzer dieses Porsche Taycan Turbo zu, der es tatsächlich fertig gebracht hat, seinen nagelneuen Elektro-Renner bereits nach 15 Meilen (umgerechnet 24 Kilometer) auf dem Parkplatz der Ewigkeit abzustellen. Was von dem Porsche noch übrig ist, steht beim Online-Auto-Auktionshaus Copart in Hillsborough im US-Bundesstaat New Jersey und wartet darauf, von irgendjemandem gekauft zu werden.

Will den echt noch jemand haben?

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Nein, es ist überhaupt nicht schön, Räder zu sehen, die so extrem ungesund in den Radhäusern stehen.

Wobei die Zielgruppe der Interessenten überaus überschaubar ausfallen dürfte. Mit ein bisschen guten Willen, Klebeband und einem Schraubenschlüssel ist dem Taycan Turbo definitiv nicht zu helfen. Im Auktionstext ist von massiven Schäden am Unterboden die Rede. Und dann sind da ja noch die Räder, die extrem ungesund in den Radhäusern stehen. In Frage kommt also eventuell ein Akku-Verwerter, der scharf auf die seltenen Erden aus den Elektromotoren, bzw. die teuren Rohstoffe ist, die in der 93,4 kWh großen Batterie verbaut wurden. Oder eben jemand, der einen Teilespender für den Erst-Taycan gebrauchen kann.

Mit der Leistung überfordert

Der Taycan beim offiziellen Euro CAP-Crashtest
2:46 Min.

Über den Unfallhergang ist genauso wenig bekannt wie über den ursprünglichen Besitzer. Anhand der Bilder lässt sich aber die eine oder andere Vermutung darüber anstellen, dass der Mensch hinterm Steuer ganz offensichtlich mit den 680 Overboost-PS des Taycan Turbo überfordert war. Alle Airbags auf der linken Fahrzeugseite haben gezündet, also muss der Porsche links irgendein Hindernis mitgenommen haben. Allerdings fehlen die dazu passenden Karosserieschäden. Unsere Vermutung: Der Bruchpilot ist über eine wenig dynamische Fahrbahnbegrenzung gekreiselt und hat sich dabei mehr oder weniger alle Radaufhängungen abgerissen und den Unterboden zerfetzt. Zur Theorie mit der stur im Weg stehenden Fahrbahnbegrenzung passt übrigens auch das brutal aus der Felge links vorne ausgestanzte Dreieck.

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Fazit

Schadenfreude? Ist uns fremd. In diesem Fall überwiegt echtes Mitgefühl. Über 152.000 Euro nach 24 Kilometern so unwiederbringlich zu entwerten, ist kein Drama, sondern pure Verschwendung. Und natürlich hoffen wir sehr, dass der Crash für den Fahrer glimpflich ausgegangen ist!

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