07/2021, Vanderhall Brawley Elektro-Offroader Vanderhall Motor Works Inc.
07/2021, Vanderhall Brawley Elektro-Offroader
Vanderhall Navarro
07/2021, Vanderhall Brawley Elektro-Offroader
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SUV

Vanderhall Brawley: E-Offroader ab rund 35.000 Dollar

Vanderhall Brawley E-Offroader ab rund 35.000 Dollar

Der US-Hersteller Vanderhall war bislang nur für seine dynamischen Dreiräder bekannt. 2022 soll ein rein elektrisch angetriebener Offroader kommen, der auf vier Räder setzt. Der Brawley soll ab rund 35.000 Dollar kosten.

Der neue Offroader sollte eigentlich auf den Namen Navarro hören. Doch kurz bevor Vanderhall die Reservierungsliste für den Gelände-Spaßmacher im Juli 2021 geöffnet hat, verpasste die Truppe aus dem US-Bundesstaat Utah ihrem Neuling einen neuen Namen. Das Vierrad-Modell erhält die Bezeichnung Brawley. Und zudem etwas mehr Power – zumindest in der Topversion.

Der Vanderhall Brawley wird von vier Elektromotoren – je einem pro Rad – angetrieben, wobei es sich hier jeweils um komplette Pakete handelt, in denen auch Getriebe, Wechselrichter, Bremsen und Kühlung untergebracht sind. Ursprünglich nannten die Amerikaner einen Leistungswert von 300 PS. Nun geben sie für die GTS-Variante sogar 404 PS (295 kW) an. Das maximale Drehmoment soll bis zu 670 Newtonmeter betragen. Die Elektronik kann die Motoren individuell mit Power versorgen, um die bei Geländemobilen so wichtige maximale Traktion zu gewährleisten.

Enorme Federwege

Für zusätzlichen Grip sorgen 18 Zoll große Felgen, die mit grobstolligen 35-Zoll-Reifen bestückt sind. Das Fahrwerk arbeitet mit Federbeinen, die einen Federweg von 559 Millimetern erlauben, und Bypass-Stoßdämpfern. Das Vierrad-Lenksystem garantiert die nötige Wendigkeit. Im Crab-Modus werden die Vorder- und Hinterräder phasengleich eingeschlagen. Wenn es eng wird, können die Räder an beiden Achsen auch gegenphasig eingeschlagen werden. Im Tank-Modus kann der Brawley auch quasi auf der Stelle drehen. Dann werden die Motoren auf beiden Fahrzeugseiten gegenläufig geschaltet. Verzögerungswerte auf höchstem Niveau bringt eine Karbon-Bremsanlage mit ABS und Rekuperation.

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Die einzelnen Motoren kombinieren auch das jeweilige Getriebe im Gehäuse.

Das 300-Volt-Bordsystem setzt auf modular aufgebaute Energiespeicher mit 40 bis 60 Kilowattstunden Kapazität. Die maximale Reichweite soll bei über 322 Kilometern liegen. Nachgetankt wird per Sechs-kW-Bordlader oder einem Schnelllader. Letzterer soll den aus NMC-Pouch-Zellen aufgebauten Akku in unter einer Stunde wieder auf bis zu 80 Prozent füllen können.

Das Design? Ein Bronco-Wrangler-Mix!

Das kantige Grund-Design des Brawley erinnert ein wenig an den neuen Ford Bronco. Wobei der Vanderhall quasi keine Überhänge aufweist und auf große Räder setzt – gut für die Geländetauglichkeit. Die Räder stehen trotz angedeuteter Radlaufverbreiterungen mehr oder weniger komplett im Freien. Das Dach des Zweitürers, aus dem ein teil herausnehmbar ist, ist schwarz gehalten, der Karosserie-Grundkörper farbig abgesetzt. Die Türen tragen große Durchbrüche. Die mit LED-Scheinwerfern bestückte Front scheint sich an den Jeep Wrangler anzulehnen.

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Das Brawley-Interieur beschränkt sich auf das Nötigste, ohne jedoch völlig frei von Komfortmerkmalen zu sein.

Der auf vier Insassen ausgerichtete Innenraum wartet mit einem beheizten Lederlenkrad, einer Klimaanlage, beheizten Sitzen und einer Bluetooth-fähigen Sound-Anlage von Kicker auf. Um die Insassen vor Staub oder schlechter Luft zu schützen, verfügt das – laut Vanderhall "abgedichtete" – Interieur zudem über ein Filtersystem. Zwar verzichtet der Vanderhall Brawley auf Airbags, aber ein auf Radartechnik basierendes Fahrassistenz-Paket ist bereits installiert.

Als Grundpreis für den Brawley nennt Vanderhall 34.950 Dollar (umgerechnet rund 31.000 Euro). In den USA kann er gegen eine Gebühr von 100 Dollar bereits reserviert werden.Für den deutschen Markt, wo der Brawley auch angeboten werden wird, gibt es noch keinen Preis.

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Fazit

Mit einem vierten Rad am Wagen wagt sich Vanderhall mit dem neuen Brawley ins Gelände. Ein reiner Elektroantrieb deckt dabei den Ökoanspruch ab.

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