Haas ist anders. Der jüngste Rennstall im Feld beschäftigt nur 250 Mitarbeiter, ist über vier Standorte verteilt, kauft 70 Prozent des Autos bei Ferrari ein und operiert unter dem Budgetdeckel.
Schon der Einstieg 2016 war ungewöhnlich. Teamchef Guenther Steiner konnte den CNC-Maschinen-König Gene Haas für seine Idee begeistern, weil er ihm einen Plan verkaufte, der realisierbar war. Ein Start von der grünen Wiese mit 100 Prozent Eigenleistung wäre genauso gescheitert wie die Projekte von Caterham, Marussia und Hispania. Sie kamen 2010 und waren spätestens 2016 nicht mehr da.
Steiner nutzte eine Reglementlücke, die es ihm erlaubte, den Großteil des Autos sowie Know-how bei Ferrari einzukaufen und in der Vorbereitungsphase ohne Restriktionen im ...





