Drei Ingenieure starren auf zehn Bildschirme. Sie studieren Daten, überblicken Kurven auf ihren Computern, sie versinken darin, bis Florian Niehaves aus dem Hintergrund fragt: "Ist er abgekühlt?" Red Bulls Head of Power Unit Validation & Testing – zu Deutsch: Leiter der Validierungs- und Testabteilung – zeigt auf den Raum hinter der Scheibe. Die drei Ingenieure nicken. Niehaves ballt die rechte Faust wie Max Verstappen nach einem Sieg: "Yes."
Der Sechszylinder darf gerade ruhen. Wir treten durch die dunkle Tür in die Testzelle, die mit "V6 Development Dyno" umschrieben ist – also der Entwicklungsprüfstand für den Sechszylinder-Turbomotor, den Red Bull für die Formel-1-Saison 2026 konstruiert. Dieser Motor ist eine Unabhängigkeitserklärung ...












