Eigentlich sollten Windkanäle schon längst aus der Formel 1 verschwunden sein. Auf dem angestrebten Weg zur CO₂-Neutralität hinterlassen die riesigen Anlagen einen tiefen Fußabdruck in der Energiebilanz. Noch vor wenigen Jahren wurde im Fahrerlager über ein komplettes Verbot des traditionellen Entwicklungstools diskutiert. Der Vorschlag fand einige prominente Unterstützer, zu denen auch Aerodynamik-Guru Adrian Newey gehörte. CFD-Simulationen am Computer sollten die Testläufe mit echten Modellen ersetzen.
Doch nach der Übernahme des alten Force-India-Rennstalls meldete Aston Martin plötzlich Interesse an, am Standort Silverstone groß zu investieren. Mit einem modernen Windkanal wollte sich Neubesitzer Lawrence Stroll einen Wettbewerbsvorteil ...





