Der Audi A6 ist eine feste Instanz in der gehobenen Mittelklasse. Die Baureihe C5, die 1997 eingeführt wurde, gibt es mittlerweile für schmales Geld. Doch die Schwächen sollte man kennen.
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Die Limousine startete 1997 als erstes Modell der neu getauften Baureihe (vorher Audi 100). Prägnant: Die sogenannte "Nullfuge" zwischen Stoßfänger und Kotflügeln.
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Im Frühjahr 1998 folgte dann der A6 Avant mit viel Platz innen, aber einem verhältnismäßig kleinen Kofferraum.
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S6 und RS 6 tragen als Kraftausdruck breitere Kotflügel für den imposanten Auftritt. Preislich sind sie bereits in den Liebhaber-Regionen angekommen.
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Die Linie der LImousine soll etwas Coupéhaftiges haben. Das Heck ist eindeutig die Schokoladenseite, wobei der Avant stimmiger erscheint.
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Ein paar Schwachpunkte hat auch ein A6. Dazu zähen etwa die Vorderachslager, Softlackablösung, Luftmassenmesser, Turbo und Verteilerpumpe (2.5 TDI) Achsmanschetten, oder eingelaufene Nockenwellen
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Drei Jahre nach der Studie kam im Jahr 2000 dann der Allroad Quattro mit Luftfederung und Outdoor-Look.
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455 Liter Kofferraumvolumen sind keine Benchmark. Praktisch ist der Avant trotzdem. Stauraum bietet die Limousine übrigens tatsächlich mehr: 551 Liter.
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Im Cockpit eines 4.2 findet sich überlicherweise eine ordentliche Portion Holz. Ganz so, wie es sich für das Oberhaus gehört. Solide verarbeitet sind aber alle Audi A6.
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Die elektrische verstellbaren Sitze sind eine klare Empfehlung. Viele Modelle auf dem Gebrauchtwagenmarkt sind in puncto Ausstattung gut aufgestellt.
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Die Automatik gab es in zwei verschiedenen Ausführungen. Einmal als Tiptronic und einmal als Multitronic. Weniger Probleme macht das Tiptronic, wenn alle 100.000 Kilometer durchgespült und Öl gewechselt wird.
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Das manuelle Getriebe hat je nach Motorisierung fünf oder sechs Gänge und gilt als am wenigsten anfällige Getriebevariante.
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Ein nicht ganz billilges Vergnügen: Das große Navi kostete damals mal locker über 6.000 Mark.
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Der Zweiliter-Sauger löste 2001 den 1.8 ab. Beide Saugmotoren sind längst nicht so beliebt wie der 1.8 T.
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Den V6-TDI gab es von 150 bis 180 PS. Er setzt, Pumpe-Düse hin oder her, auf die Verteilerpumpe.
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V6-Benziner gab es ohne und mit Turboaufladung wie hier beim 2,7-Liter-Biturbo, der auch den Allroad antreibt. Sahniges Drehmoment.
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Der dickste Brummer: Den 4.2 V8 gab es auch mit zwei Turboladern. Das gipfelte dann in 480 PS beim RS 6 Plus.
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Ein breites Motoren-Spektrum: Die Aggregate reichen von 125 PS im 1.8 bis zu 480 PS im RS 6 Plus. Da dürfte für jeden Geschmack etwas dabei sein.
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Fazit des Autors: Mein Ding wäre der Allroad Quattro 2.7 T mit kultiviertem und durchzugsstarkem Benziner.