BMW hat 1987 einen besonderen Motor gebaut, der 1988 in die Karosserie eines E32 7ers wanderte.
Foto: BMW Classic/Gudrun Muschalla
Mit dem 750iL E32 "Goldfisch" sollte die Machbarkeit eines V16 demonstriert werden.
Foto: BMW Classic/Gudrun Muschalla
Machbar war das aber nur, weil die Kühler ins Heck wanderten ...
Foto: BMW Classic/Gudrun Muschalla
... und Kiemen angebracht wurden, die sie mit Frischluft versorgten.
Foto: BMW Classic/Gudrun Muschalla
Das eckige Doppel-Endrohr übernahm der Versuchsträger vom Zwölfzylinder 750i.
Foto: BMW Classic/Gudrun Muschalla
Der Name "Goldfisch" leitet sich von den Kiemen und der Lackfarbe her.
Foto: BMW Classic/Gudrun Muschalla
Wie die BMW-Designer Claus Luthe und Ercole Spada die Kiemen bewerteten, ist nicht überliefert. Von Luthe und Spada stammt die zeitlose Linie des zweiten 7ers.
Foto: BMW Classic/Gudrun Muschalla
Am Heck ersetzt eine pragmatische Kühlerblende die inneren Teile der L-förmigen Heckleuchten und die Kennzeichenmulde.
Foto: BMW Classic/Gudrun Muschalla
Kühlerventilatoren schaufeln Luft, damit der V16 ein paar Meter weiter vorne nicht überhitzt. Eine Kühleranordnung, die sich nicht durchgesetzt hat.
Foto: Kai Klauder
Typisch für die Zeit ist das klobige Airbag-Lenkrad. Der V16 ist handgeschaltet.
Foto: Kai Klauder
Wer die Saugrohre zählt, kommt schnell drauf, dass hier was nichts stimmt. Noch ein Indiz: Der Kühler fehlt.
Foto: Kai Klauder
Schon bei 2.500 U/min entwickelt der Motor laut Datenblatt 408 PS.
Foto: Uwe Fischer/BMW
Wir haben den Goldfisch schon vor einiger Zeit in den Heiligen Hallen von BMW fotografieren können.
Foto: Uwe Fischer/BMW
Basis für den Umbau ist ein BMW 735iL der Baureihe E32.
Foto: Uwe Fischer/BMW
Das Heck wirkt dann doch ein wenig ungewöhnlich: Zwischen den gekürzten Rückleuchten sitzt ein schwarzes Gitter. Das hat einen Grund, denn dahinter sitzen die Kühler für den Motor.
Foto: Uwe Fischer/BMW
Die größte und ungewöhnlichste Änderung an der Karosserie sind jedoch die Kiemen an den Seiten.
Foto: Uwe Fischer/BMW
Von dort bezieht der Kühler seine Frischluft.
Foto: Uwe Fischer/BMW
Über dem rechten Radkasten schwappt die Kühlflüssigkeit in ihrem Behälter.
Foto: Uwe Fischer/BMW
Der V16 hat die gleiche Leistung wie der später von Mercedes vorgestellte V12 im 600 SE: 408 PS. Ein Serieneinsatz war nie geplant.
Foto: Uwe Fischer/BMW
Einziger Hinweis, dass dies das Cockpit eines Versuchsträger ist, sind die handschriftlichen Hinweise auf einem Klebezettel unterhalb der Instrumente.
Foto: BMW Classic/Gudrun Muschalla
Auf dem Zettel sind Hinweise zur Drehzahl notiert.
Foto: BMW Classic/Gudrun Muschalla
Die Tachoskala reicht bis 280 - ein Hinweis auf die Leistungsfähigkeit des Triebwerks? Der 750i war wegen einer freiwilligen Selbstbeschränkung bei 250 km/h abgeregelt, der 740i V8 (ab 1992) bei 240 km/h.
Foto: BMW Classic/Gudrun Muschalla
Der gewaltige Motor erzeugte ein Drehmoment von 608 Newtonmetern, mit denen ein Sechsgang-Schaltgetriebe fertig werden musste.
Foto: BMW Classic/Gudrun Muschalla
Der Schalthebel wurde offensichtlich benutzt.
Foto: BMW Classic/Gudrun Muschalla
Ein etwas grob eingefügter Schalter in der Mittelkonsole betätigt offenbar einen Lüfter.
Foto: BMW Classic/Gudrun Muschalla
Gerade so passt der 16-Zylinder zwischen Spritzwand und Niere.