Fiat motorisierte mit dem 500 das Italien der 50er- und 60er-Jahre.
Foto: Dino Eisele
Zwanzig Jahre lang, von 1957 bis 1977, baute Fiat die kleine Knutschkugel.
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3,7 Millionen Nuova 500 liefen in dieser Zeit von den Bändern.
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Heute noch lesen sich die Eckdaten des Nuova 500 wie die eines idealen Stadtautos: knapp drei Meter lang, Platz für vier Personen und 4,5 Liter Normverbrauch.
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Welcher Volltreffer dem Techniker Dante Giacosa mit der knuddeligen Karosserie des Zweitürers gelungen war, zeigte sich zum 50-jährigen Jubiläum der Baureihe 2007
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Da präsentierte Fiat den – heut immer noch aktuellen - 500 im Retrodesign auf der Technik-Basis des Panda.
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Der Bestseller entwickelte sich zum Symbol für Italien und das südliche Lebensgefühl der Azzuri wie auch der Schlager „Volare“ von Domenico Modugno, der zur gleichen Zeit wie der kleinste Fiat entstand.
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In Abgrenzung zum 500 „Topolino“ (1936 bis 1955) bezeichnete Fiat seinen damals aktuellen Kleinstwagen als „Nuova“, also „neuen“ 500.
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Beim Neuen ist der Name Programm. Der in den 50er-Jahren entwickelte und ab 1957 gebaute 500 steht für eine moderne Konzeption im Gegensatz zum Topolino.
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Im ersten Test von auto motor und sport 1957 beschrieb Werner Oswald den neuen 500 als „behäbigen, robusten Brummer“ und den Zweizylinder als „verhältnismäßig niedertourige Drosselmaschine“.
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13 PS entwickelte der Parallel-Twin im Heck bei 4000/min. Daraus ergab sich für den fahrfertigen Zweitürer ein Leistungsgewicht von 36,2 kg/PS.
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Das Gewicht von mageren 470 Kilogramm bei vollem Tank (21 Liter) zeigt, dass die Entwicklungsingenieure alles taten, um es dem schwachbrüstigen Motor so leicht wie möglich zu machen.
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So sparsam wie die Technik hielt Fiat auch den Innenraum. Die Sitze für Fahrer und Beifahrer glichen eher Gartenstühlchen, waren aber recht bequem.
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Deutlich schneller als 100 km/h lief der Nuova 500 erst als Abarth.
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Das Fahrwerk verfügte über Einzelradaufhängung für die 12-Zoll-Räder: vorn an oberen Dreieckslenkern und einer unteren Querblattfeder und hinten an Schräglenkern mit Schraubenfedern.
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Konstrukteur Dante Giacosa achtete bei der Gestaltung auf eine möglichst sparsame Verwendung von Blech.
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Nur ein Ausschnitt genügt, und der Betrachter erkennt den Fiat 500 sofort.
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Ab 1960 erhielt der 500 größere und eckiger gestaltete Rückleuchten.
Limousine mit Schrägheck
Baujahr
von 1965 bis 1975
Leistung
18 PS
Antrieb
Normal Benzin
Fiat 500 F (1965 – 1975)
Antrieb
Normal Benzin
Hubraum
499 cm³
Leistung
18 PS
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