Matra, 1945 gegründet und zunächst mit Kunststoffverarbeitung und dem Bau von Flugzeugen und Rüstungsgütern beschäftigt, stieg mit dem Kauf des Herstellers René Bonnet in die Automobilproduktion ein.

Bonnet produzierte weiterhin Renn- und Sportwagen in Kleinstserie. 1967 entstand mit dem 530 das erste Modell unter dem Namen Matra, ein Mittelmotor-Sportwagen mit vier Sitzen und Ford-V4. Wie alle späteren Modelle besaß auch er eine Kunststoff-Karosserie. 1973 ersetzte ihn der Bagheera mit drei Sitzen nebeneinander. Dieses Konzept wurde auch beim Nachfolger Murena (1980-1983) beibehalten.

1976 erschien der Rancho, ein Hochdachkombi im Offroadlook, der als Vorläufer der aktuellen SUVs gelten kann. Bis 2002 liefen drei Espace-Generationen mit Kunststoff-Karosserie bei Matra vom Band. Das Ende der Pkw-Fertigung bei Matra bildet der für Renault entwickelte und produzierte Avantime (2001-2003). 2003 wurde die Matra-Fertigungsstätte in Romorantin geschlossen, die Automobilsparte ging 2004 an Pininfarina.