Mercedes S-Klasse (W126, V126, C126) im Überblick (ab 1979)
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Foto: Karl-Heinz Augustin
Die Baureihe W 126 von Mercedes gehört zu den erfolgreichsten S-Klassen. Zwischen 1979 und 1991 wurden mehr als 890.000 Exemplare gebaut.
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Viele von ihnen haben überlebt - auch in dritter oder vierter Hand, doch daraus lässt sich leider nicht schließen, dass das Blech besonders widerstandfähig ist. Ganz im Gegenteil.
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DIe Rostvorsorge ist nicht gerade vorbildlich, die Karosserie des W 126 birgt zahlreiche Gefahren. Rostnester finden sich oft an den Radläufen und Türen. Bei der Besichtigung gilt ein erster Blick den Sacco-Brettern beziehungsweise dem Übergang zum lackierten Blech.
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Denn wenn hier schon Bläschen zu sehen sind, steht eine größere Reparatur oder am besten gleich der Tausch der Türen an.
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Die einfach konstruierten V8-Motoren sind langlebig und auf hohe Laufleistungen ausgelegt. Das Leistungsniveau ist nicht gerade hoch - die Literleistung liegt beim 420 SE gerade mal bei 56 PS pro Liter, dafür machen die Triebwerke bei regelmäßiger Wartung in der Regel keine Probleme.
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Wichtig bei der Besichtigung ist die Kontrolle aller elektrischen und elektronischen Komponenten.
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Alle Anzeigen sollten funktionieren. Vorsicht bei einer Öldruckanzeige, die nicht sofort nach Start des Motors auf etwa 2 bar hochschnellt. Dann sollte ein Fachmann hinzugezogen werden.
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Die Automatikgetriebe sind ebenso zuverlässig wie die Triebwerke und machen bei guter Pflege und einem Ölwechsel etwa alle 250.000 km auch keine Probleme.