Die Linie des Mercedes R129 ist das Meisterwerk von Bruno Sacco.
Foto: Arturo Rivas
So zeitlos wie der 1989 auf den Markt gekommene SL sind nur ganz wenige Autos.
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Attribute des Luxus: Scheinwerferwischer sind selbstverständlich. Nebelscheinwerfer erhellen die Straße.
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Nur wenige andere Mercedes sind so gut gegen Rost vorgesogt - hier merkt man den Anspruch, den besten Roadster zu bauen.
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Dennoch sollte man bei der Besichtigung die hinteren Radläufe, die Wagenheberaufnahmen und Türunterkanten unter die Lupe nemen.
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64.100 Mark: Das ist der Mehrpreis für einen ab 1992 angebotenen 600 SL mit V12 und 394 PS. Er übertrifft den 500 SL beim Sprint bis 100 km/h um nur 0,4 Sekunden.
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Betont schlichte Heckansicht mit dezentem Auspufftöpfchen.
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Der kompakte V8-Motor versteckt sich unter einer Plastikabdeckung. Bei guter Wartung braucht das Triebwerk nur regelmäßige Ölwechsel und erreicht astronomische Laufleistungen.
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Auch die Getriebe machen in der Regel keinen Kummer.
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Der 500 SL ist mit seinen 326 PS ein kraftstrotzendes Hightech-Muscle-Car, das sich dank seiner guten Anlagen auch als Alltagsauto empfiehlt.
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Worauf man allerdings beim R129 achten sollte, ist die einwandfreie Funktion aller elektrischen und elektronischen Komponenten.
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Anachronistisch angesichts der High-Tech, die die Ingenieure dem R129 einverleibten: analoger Kilometerzähler.
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Komfortabler und stabiler Integralsitz ...
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... mit eingebautem Gurtsystem.
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Geniale Sitzverstellung in der Fahrertür mit Memory-Funktion.
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Typisch Mercedes: Dank vieler Gleichteile mit anderen Modellen gibt es keinerlei Ersatzteilsorgen, was Technik und Verschleißteile angeht.
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Rund 19.000 Euro sind für einen Mercedes 500 SL in gutem Zustand fällig, mäßige R129 mit Fünfliter-V8 kosten rund 7.700 Euro.
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Komplexer Technologieträger: Mit dem R129 zeigte Mercedes, was Ende der 1980er technisch machbar ist.
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Dank einer großen und aktiven R129-Szene gibt es viele Ansprechpartner für alle, die tiefer in das Thema einsteigen wollen.