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Quelle Beurteilung
10/10 Punkte Opel Diplomat V8 Langversion: 70er-Opel-Flaggschiff im Test

Herrschaftszeiten? Na sicher: Wir bekommen den Opel Diplomat V8 mit langem Radstand, in dem US-Präsident Gerald Ford bei seinem Staatsbesuch chauffiert wurde. Dann stecken wir mal die Standarten dran, flaggen auf und gehen ganz diplomatisch der Frage nach, wie viel Staat mit der Limousine zu machen ist.

Über Opel Diplomat

Für Europa setzt er Maßstäbe jenseits aller Schalterei" - die Kritik der "Auto Motor und Sport" für den Opel Diplomat. Damals zählte der Opel Diplomat zu den erhabensten Fahrzeugen in ganz Europa und konnte sich mühelos mit Mercedes 280 SL und Porsche 911 messen. Die mangelnde Standfestigkeit seines Motors beschädigte jedoch seinen Ruf.

Der Opel Diplomat wurde von einem 4,6-Liter-V8 angetrieben und leistete 190 PS - zum Produktionszeitpunkt 1964 eine richtige Hausnummer. Der Motor stammte von Chevrolet und grenzte den Opel Diplomat von den Schwestermodellen Kapitän und Admiral ab. Der Diplomat war das Topmodell von Opel und wurde sowohl als Limousine sowie als Coupé angeboten. In der Coupé-Variante kam ein noch größerer Chevrolet-Motor zum Einsatz, der aus 5,4 Litern Hubraum 230 PS mobilisierte. Später wurde der Motor auch in der Limousine verbaut.

Die erste Generation, der Opel Diplomat A, wurde von 1964 bis 1968 gefertigt. Ein Jahr später startete die Produktion der zweiten Baureihe und dauerte bis 1977 an. Das Produktionsende ist auf eine mangelnde Nachfrage zurückzuführen. Zum einen hatte der kleine V8-Motor thermische Probleme bei höheren Geschwindigkeiten, die den Ruf des Commodore nachhaltig schädigten. Zum anderen war er im Vergleich zu seinen Konkurrenten noch teurer.

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