Tobias Enslin aus der Nähe von Nördlingen erwarb das einstige Ausstellungsfahrzeug der Firma Kamei, den VW Scirocco GTI Kamei X1.
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Auf der Straße ist der Kamei-Scirocco eine auffällige Erscheinung. Um die Besonderheit dieses einstigen Ausstellungsautos wissen nur Insider.
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Der VW Scirocco II GTI wurde von 1981 bis 1982 gebaut.
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Für die komplette Ausstattung des Innenraums in rotem und grauem Leder
waren damals 7.000 Mark fällig. Das rote Lenkrad fehlt leider.
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In Hanau erwarb Tobias das einstige Ausstellungsfahrzeug der Firma Kamei als Restaurierungsobjekt.
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Zunächst wurden alle Anbauteile entfernt. Im vorderen Bereich gehörten dazu die Stoßstange, die Scheinwerfer und der Grill. Auch die Haube kam runter. Dann wurden die maroden Vorderkotflügel demontiert.
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Die Demontage umfasste alle Scheiben sowie die Sitze, die Seitenverkleidungen, die Bodenteppiche und den Dachhimmel.
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Der Motor ist noch original, es handelt sich um den GTI-Motor, der damals von Sorgler & Söhne mit klassischem Tuning auf 143 PS gebracht wurde.
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Leider ist nicht mehr alles der Originalausstattung erhalten, dazu zählt der Schaltknauf, und es fehlt der Bordcomputer mit Schwanenhals.
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Im Innenraum hat Kamei rotes Leder verarbeitet. Die Sitze haben mit der Zeit gelitten, aber Tobias wollte sie im Original erhalten.
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Das selbstklebende Scirocco-Sprint-Set war nicht zu retten. Es wurde anhand der noch tauglichen Muster von einem Spezialisten nachgefertigt.
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Direkt hinter der Rückenlehne hat Kamei damals eine ganze Batterie von Lautsprechern montiert. Sie gehören zur Bose-Stereoanlage.
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Zu den weiteren Besonderheiten des X1 gehören die Räder. Dabei handelt es sich um Felgen der Firma Centra in der Größe 5,5 x 15.
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Tobias mit Hündin Maya vor seinem Werk.
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Am Heck prangt der Kamei-X1-Schriftzug.
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Die Fahrwerkskomponenten wie die Achslenker hat Tobias mit dem Sandstrahlgerät entrostet, danach grundiert und anschließend lackiert.
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Die Rostschäden waren überschaubar. Verrostete Schwellerpartien wurden durch gut erhaltene Gebrauchtteile aus einem Schlachtfahrzeug ersetzt, das auch die Vorderkotflügel spendete.
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Der Kamei X1 besitzt einen Perleffektlack, für den damals 4.500 Mark berechnet wurden.
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Nach rund anderthalb Jahren erstrahlte der Kamei X1 wieder im alten Glanz.