Der BMW i3 Neue Klasse setzt mit einer WLTP-Reichweite von bis zu 900 Kilometern neue Maßstäbe in der Mittelklasse. Möglich wird dies durch eine 108-kWh-Batterie in Cell-to-Pack-Bauweise, die eine höhere Energiedichte und Effizienz bietet. Im Vergleich dazu erreicht der VW ID.7 mit seiner 86-kWh-Batterie maximal 709 Kilometer. Während der BMW auf eine 800-Volt-Architektur setzt, die Ladeleistungen von bis zu 400 kW ermöglicht, bleibt der VW mit seiner 400-Volt-Technologie und maximal 200 kW Ladeleistung technologisch konservativer. Dies führt zu längeren Ladezeiten beim ID.7.
Platzangebot und Komfort
Mit einer Länge von 4,96 Metern bietet der VW ID.7 ein großzügiges Raumangebot, insbesondere im Fond. Der BMW i3 fällt mit 4,76 Metern kompakter aus und zeigt vor allem im Fond Einschränkungen bei Knie- und Fußraum. Beide Modelle bieten moderne Innenraumkonzepte, wobei der BMW mit seinem Panoramic iDrive und einem futuristischen Cockpitdesign punktet. Der VW setzt auf ein traditionelleres Layout mit einem zentralen 15-Zoll-Touchscreen und einem Augmented-Reality-Head-up-Display.
Fahrleistungen und Antrieb
Der BMW i3 startet mit einer Allradvariante, die 345 kW (469 PS) leistet und eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in etwa 4,5 Sekunden ermöglicht. Der VW ID.7 bietet in der Basisversion einen Heckantrieb mit 210 kW (286 PS) und fokussiert sich auf Komfort und Effizienz. Die Topversion GTX erreicht mit 340 PS ähnliche Fahrleistungen wie der BMW, bleibt jedoch bei der Höchstgeschwindigkeit mit 180 km/h hinter dem i3 zurück.
Preise und Marktsituation
Der VW ID.7 startet bei etwa 54.500 Euro, während die Topversion GTX rund 64.000 Euro kostet. Der BMW i3 wird voraussichtlich bei etwa 66.500 Euro beginnen, wobei eine günstigere Einstiegsvariante für 2027 geplant ist. Beide Modelle positionieren sich preislich ähnlich, bieten jedoch unterschiedliche Schwerpunkte: Der VW überzeugt mit Raum und Komfort, der BMW mit Reichweite und Technologie.





