Mazda treibt den Ausbau seiner bereits breit aufgestellten Crossover-Palette offenbar weiter voran. Wie aus aktuellen Markenunterlagen hervorgeht, hat der japanische Hersteller schon am 27. Februar 2026 den Namen "CX-40" beim US-Patent- und Markenamt (USPTO) schützen lassen. Das könnte darauf hindeuten, dass schon bald ein weiteres Modell die Lücke zwischen dem kompakten CX-30 und den größeren SUVs CX-5 beziehungsweise CX-60 schließen könnte.
Kleine Lücken im Portfolio
Mazda gehört längst zu den Herstellern mit einer besonders dichten SUV-Palette. Vom Einstiegsmodell CX-30 über den beliebten CX-5 bis hin zu größeren und luxuriöseren Modellen wie CX-60 oder CX-80 ist nahezu jede Größe und Preisklasse abgedeckt. Dennoch würde sich so ein CX-40 logisch zwischen den kleineren und mittleren Baureihen einordnen und die Modellstruktur weiter verfeinern.
Ein Mazda CX-40 könnte langfristig aber auch als Nachfolger oder Ergänzung des in die Jahre kommenden CX-5 dienen. Mazda setzt zunehmend auf eine einheitliche, zweistellige Nomenklatur (CX-30, CX-60, CX-80), sodass ein CX-40 perfekt ins Schema passen würde. Zum anderen wäre auch eine sportlichere Variante denkbar. Ein Blick in die Vergangenheit zeigt: Mit dem CX-4 hatte Mazda in China bereits ein flacher geschnittenes Crossover-Coupé im Programm – allerdings ausschließlich für den chinesischen Markt. Ein CX-40 könnte dieses Konzept global neu interpretieren und als dynamischere Alternative zum klassischen SUV positioniert werden.
Weitere Namen deuten auf Ausbau nach unten hin
Interessant ist zudem, dass Mazda nicht nur den Namen CX-40 gesichert hat. Auch die Bezeichnungen CX-10 und CX-20 tauchen in den Markenregistern auf. Das spricht dafür, dass die Marke ihre SUV-Palette künftig auch im Einstiegsbereich erweitern könnte. Gerade im Segment der kompakten Crossover mit Hybrid- oder Elektroantrieb sieht Mazda noch Wachstumspotenzial. Konzepte wie der Vision X Compact könnten als Basis für solche Modelle dienen, möglicherweise produziert in neuen oder erweiterten Werken – etwa in Thailand.
Eine Markenanmeldung ist allerdings noch keine Garantie für ein Serienmodell. Hersteller sichern sich Namen oft Jahre im Voraus, um strategisch flexibel zu bleiben. Parallel zur Modellstrategie arbeitet Mazda auch an der nächsten Generation seiner Antriebstechnologie. Mit dem angekündigten Skyactiv-Z-Motor steht ein effizienterer Nachfolger der aktuellen Triebwerke in den Startlöchern, der voraussichtlich ab 2027 zum Einsatz kommen soll. Hinzu kommt eine verstärkte Hybrid-Offensive, bei der Mazda unter anderem auf Kooperationen mit Toyota setzt. Neue Modelle wie ein möglicher CX-40 könnten somit von modernen, elektrifizierten Antrieben profitieren.





