24h Le Mans 2015 - Porsche - Lieb - Jani - Dumas Porsche
Porsche - Dumas - Jani - Lieb - 24h-Rennen Le Mans 2015 - Donnerstag - 12.6.2015
Porsche 919 Hybrid - Startnummer #18 - 24h-Rennen Le Mans 2015 - Donnerstag - 12.6.2015
Porsche 919 Hybrid - Startnummer #18 - 24h-Rennen Le Mans 2015 - Donnerstag - 12.6.2015
Porsche 919 Hybrid - Startnummer #17 - 24h-Rennen Le Mans 2015 - Donnerstag - 12.6.2015 43 Bilder

24h Le Mans 2015 (3. Qualifying) Porsche mit Dreifach-Pole

Porsche konnte die ersten drei Startplätze auch im zweiten und dritten Qualifying am Donnerstagabend verteidigen. Audi hatte schon vor dem Start des finalen Zeittrainings erklärt, dass man sich weitere Zeitenjagden erspart, um fürs Rennen zu arbeiten.

Wer gehofft hatte, dass die Rundenzeiten am Donnerstag weiter purzeln würden, sah sich getäuscht. Trotz nahezu optimaler äußerer Bedingungen gab es nur geringfügige Verschiebungen im Zeitenklassement. So konnte beispielsweise ein Audi seine Rundenzeit marginal verbessern, in der GT-Klasse robbte sich Ferrari bei deutlich gestiegenen Außentemperaturen näher an den Polesetter Aston Martin heran und auch den leidgeplagten Nissan-LMP1 gelang es noch, sich vor den LMP2-Autos zu klassieren. Allerdings weist Nissan immer noch einen hochpeinlichen Rückstand von 20 Sekunden auf.

Rennabstimmung geht vor

Doch am Ende war das alles Kosmetik: Porsche behielt die ersten drei Startplätze, dahinter folgen die drei Audi-LMP1, die aber bereits einen Rückstand von mindestens 2,9 Sekunden auf die Pole-Zeit aufweisen. Auf den Plätzen 7 und 8 finden sich die beiden Werks-Toyota mit gut 6,5 Sekunden Rückstand.

Die festgefügten Zeitenabstände veränderten sich nicht, weil die Teams unbedingt unter trockenen Bedingungen die finale Abstimmung fürs Rennen herausarbeiten wollten. "Ein Quali-Run kostet locker 20 bis 30 Minuten, diese Zeit investieren wir lieber in unsere Abstimmungsarbeit, denn die Rundenzeiten von Porsche und Audi schaffen wir eh nicht", sagte Toyota-Technikchef Pascal Vasselon.

Bemerkenswert am Donnerstag waren daher letztlich nur Details. Porsche musste an einem Auto das Batteriepaket tauschen, was erstens viel Abstimmungszeit gekostet haben dürfte und zweitens weitere Fragezeichen bei der Zuverlässigkeit von Porsche aufkommen lässt. Bei Audi sagt es keiner offiziell, aber im Camp der Bayern glaubt man, dass Porsche besonders beim Hybridsystem und den Batterien anfällig sein könnte, was die Zuverlässigkeit betrifft. Und das könnte umso mehr gelten, als erstens die warmen Temperaturen fürs Rennen bleiben und zweitens die Regenwahrscheinlichkeit immer weiter sinkt – was die mechanische und thermische Dauerbeanspruchung der LMP1-Autos erhöht.

In der GT-Klasse behielt Aston Martin die Pole, doch der Werks-Ferrari von Bruni / Vilander / Fisichella arbeitete sich auf Platz zwei nach vorne, während Porsche auf den Startplätzen 7 und 8 hängen blieb. Bei Corvette gab es einen harten Abflug von Jan Magnussen in den Porsche-Kurven, woraufhin man das Auto fürs Rennen zurückziehen musste. Der Unfall ging offenbar auf einen mechanischen Defekt zurück.

Übersicht: Analyse 24h Le Mans 2015
Das könnte Sie auch interessieren
Toyota GR010 Hybrid - Hypercar - Rennwagen - WEC - Sportwagen-WM
Mehr Motorsport
Porsche - LMDh - Rennwagen - Motorsport
Mehr Motorsport
VLN 3 - Nürburgring - 12. Juli 2020
Mehr Motorsport