Acura ARX-06 - LMDh - Prototyp - Rennwagen Acura

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Acura ARX-06 (2023): Erste Bilder veröffentlicht

Acura ARX-06 LMDh Acura zeigt LMDh-Rennwagen

Im Jahr 2023 nimmt Acura mit seinem LMDh-Prototypen an der IMSA teil. Der japanische Hersteller zeigte nun erste Design-Fotos des ARX-06. Mit dem Auto ist zunächst kein Start in Le Mans geplant. Aber das kann sich noch ändern.

Am Freitag (3.6.) hat Acura erste Design-Fotos für seinen LMDh-Rennwagen gezeigt. Der ARX-06 soll schon ab der Saison 2023 in der US-amerikanischen IMSA-Serie starten. Neben Porsche, BMW, Lamborghini und Cadillac bauen auch die Japaner für die kommende Saison einen Prototypen nach dem neuen Reglement auf. Acura ist ein Markenname von Honda, den der Hersteller in Nordamerika für seine Sport- und Premiummodelle verwendet.

Auf den Design-Fotos ist bis jetzt allerdings nur wenig zu erkennen. Den Hintergrund der Bilder legt Acura in ein Camouflage-Muster. Das Auto selbst trägt auf den Fotos denselben Tarn-Look. Es wirkt, als würde sich eine Spinne in ihrem Netz verstecken. Eine Ähnlichkeit des ARX-06 zu seinem Vorgänger ARX-05, der unter dem IMSA-Reglement als sogenannter "Daytona Protoyp" gebaut wurde, lässt sich jedoch anhand der veröffentlichten Bilder feststellen.

Wie beim aktuellen Modell setzt Acura auf ein Oreca-Chassis. Die Franzosen sind neben Dallara, Ligier und Multimac einer von vier Lieferanten für die neuen LMDh-Autos. Die Chassis sind auf LMP2-Basis aufgebaut. Über den Verbrennungsmotor im ARX-06 gibt es noch keine Informationen.

Erfolgreiche IMSA-Vergangenheit von Acura

In der IMSA SportsCar Championship wird Acura weiterhin mit Wayne Taylor Racing und Meyer Shank Racing als Einsatzteams kooperieren. Die jüngere Geschichte von Acura in der IMSA steht für Erfolge. So gewann der ARX-05 in den Jahren 2019 und 2020 die Fahrer- und Teamwertung. 2021 und 2022 triumphierte Acura außerdem bei den prestigeträchtigen 24 Stunden von Daytona. In diesem Jahr belegte der ARX-05 die Plätze 1 und 2 beim Klassiker in Florida.

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Der Acura ARX-05 feierte in der IMSA viele Erfolge und legt die Latte für seinen Nachfolger ARX-06 hoch.

Nächstes Jahr bekommen die Japaner in Nordamerika starke Konkurrenz. BMW zeigte am Pfingstmontag (6.6.) seinen LMDh-Prototypen, mit dem die Bayern in der IMSA antreten werden. Mit Porsche testet ein weiterer deutscher Hersteller bereits sein LMDh-Auto auf der Rennstrecke. Lamborghini plant seinen Einstieg für das Jahr 2024. Cadillac wird vermutlich bei den 24 Stunden von Le Mans 2022 weitere Details zu seinem LMDh-Projekt verkünden.

Kein Start in Le Mans

Für den Klassiker an der Sarthe plant Acura aktuell keinen Start. Das hängt auch mit der Namensgebung zusammen, mit der die Japaner in Europa starten würden. Auf dem Kontinent würde der Konzern vermutlich unter dem Namen seiner global vertriebenen Marke Honda antreten.

2023 starten in der IMSA Top-Klasse GTP nach dem Hypercar- und dem LMDh-Konzept aufgebaute Autos zusammen. Ein Hypercar entwickelte unter anderem Hondas japanischer Konkurrent Toyota. Ferrari, Peugeot und Glickenhaus setzen ebenfalls auf Hypercars.

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