Acura NSX GT3 Evo22 HPD
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Acura NSX GT3 Evo22: Upgrade für GT3-Renner

Acura NSX GT3 Evo22 Upgrade für den GT3-Renner

Acura wird die GT3-Version des NSX für die Saison 2022 noch einmal überarbeiten. Die Evo-Version soll die Schwächen des aktuellen Modells beseitigen und konstantere Leistungen bei unterschiedlichen Bedingungen liefern.

Die Produktion der Straßenversion des Honda NSX wird 2022 mit einer Final Edition auslaufen. Auf der Rennstrecke darf der japanische Sportler aber noch ein paar Jahre weiterleben. Die Marke Acura, unter der das Modell in den USA vertrieben wird, hat angekündigt, eine überarbeitete GT3-Version bis zum Jahr 2024 homologieren zu lassen.

Der aufgefrischte Acura NSX GT3 bekommt die Zusatzbezeichnung "Evo22" verpasst, womit eine Vielzahl an technischen Upgrades einhergeht. So verpassen die Ingenieure dem Rennwagen verbesserte Ladeluftkühler, damit auch bei Hitzerennen immer die volle Leistung zur Verfügung steht und keine Performance verloren geht.

Auch die Dämpfung wurde grundlegend überarbeitet. Dabei wurden nicht nur neue Federn eingebaut sondern gleich die komplette Aufhängungsgeometrie verändert. Für Langstreckenrennen ist nun ein größerer Tank untergebracht. Auch an der Befestigung der Räder legten die Ingenieure Hand an, damit Reifenwechsel künftig schneller absolviert werden.

Dazu bekam der Acura NSX GT3 noch ein spezielles Rücklicht für Regenrennen verpasst, wie es mittlerweile von der FIA verlangt wird. Auch für die Frontscheinwerfer sind nun verschiedene Optionen verfügbar. Bei der Klimaanlage haben die Käufer nun ebenfalls die Auswahl zwischen mehreren Versionen.

Acura NSX GT3 - 2021
Motorsport Images
Der Acura NSX GT3 ist vor allem in der IMSA GTD-Serie erfolgreich unterwegs.

Homologation bis 2024

Über Preise machte der Hersteller noch keine Angaben. Bestellt werden kann das neue Modell aber ab sofort. Der Hersteller verspricht, dass der technische Support noch mindestens bis 2024 läuft. Gebaut wird die Rohkarosse des NSX GT3 übrigens im Performance Manufacturing Center in Marysville, Ohio. Der Zusammenbau des Rennwagens erfolgt dann bei JAS Motorsport im Mailand, von wo aus die europäischen Kundenteams auch mit Ersatzteilen versorgt werden.

Der Acura NSX GT3 ist bereits seit 2017 auf den Rennstrecken dieser Welt unterwegs. Seitdem kann der Japan-Renner auf 25 Siege in den GT-Klassen der Serien von IMSA (USA) und SRO (Europa) verweisen. "Nach Siegen und Titeln in den weltweit bekanntesten GT3-Serien, setzen wir jetzt auf eine konstante Verbesserung unseres Produkts, um unsere Acura-Kundenteams mit dem bestmöglichen Equipment auszustatten", sagte Honda-Motorsport Verkaufsleiter John Whiteman.

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