BMW M4 GT3 Test in Monteblanco und Almeria BMW
BMW M4 GT3 Test in Monteblanco und Almeria
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BMW M4 GT3 Test in Monteblanco und Almeria
BMW M4 GT3 Test in Monteblanco und Almeria 26 Bilder

BMW M4 GT3: GT-Rennwagen mit 500-PS-Serienmotor

BMW M4 GT3 bei finalen Tests Renn-Simulation mit 500-PS-Motor

BMW geht mit der Entwicklung des neuen M4 GT3 in die finale Phase. In Spanien wurden über 12.000 Testkilometer abgespult. Ab 2022 soll der neue GT-Renner den betagten M6 GT3 ablösen.

Der von vielen Kunden-Teams sehnsüchtig erwartete BMW M4 GT3 durchlief im März 2021 die finalen Tests. Bei intensiven Testfahrten auf den spanischen Rennstrecken in Monteblanco und Almeria absolvierte der GT-Rennen die heiße Test-Phase vor den ersten Renneinsätzen. Dabei spulten die Test-Fahrer über 12.000 Test-Kilometer ab, was mehr als 60 Stunden Streckenzeit entspricht.

BMW M4 GT3 Test in Monteblanco und Almeria
BMW
Die Fahrbarkeit unter allen Bedingungen stand bei den Tests in Spanien im Mittelpunkt. Deshalb wurde auch in der Nacht und bei Regen gefahren.

Fahrbar für Profis und Amateure

Das Ziel: Eine signifikante Reduzierung der Laufzeitkosten und des Wartungsaufwandes im Vergleich zum Vorgängermodell. Im direkten Vergleich mit seinem Vorgänger, dem BMW M6 GT3, zeichnen sich beim M4 GT3 laut BMW deutliche Verbesserungen ab. Das betrifft die Reduzierung der Laufzeitkosten und des Wartungsaufwandes sowie die Fahrbarkeit für Profi- und für Amateur-Rennfahrer. In Almeria standen neben Dauerläufen und Rennsimulationen vor allem Tests mit verschiedenen Reifenfabrikaten im Mittelpunkt. Am Steuer wechselten sich dabei Martin Tomczyk, Jens Klingmann und Nick Yelloly ab.

Schon Anfang 2019 hatte BMW mit den ersten CFD-Simulationen für das neue Rennfahrzeug begonnen. Der mehr als 500 PS starke Reihensechszylinder-Motor mit M TwinPower-Turbotechnologie und Hochdrehzahl-Konzept lief im Februar 2019 erstmals auf dem Prüfstand. Zur Jahresmitte 2019 starteten dann die ersten Windkanaltests mit dem 60-Prozent-Modell.

Anfang 2020 fertigten die Spezialisten im Werk Regensburg die erste Testkarosse des BMW M4 GT3. Danach wurde das Testfahrzeug, mit dem nun der Rollout stattfand, innerhalb von rund sechs Wochen in der Werkstatt von BMW Motorsport aufgebaut.

BMW M4 GT3 Test in Monteblanco und Almeria
BMW
Darüber hinaus stand auch ein Test im Akustikkanal an, um die Geräuschmessungsabstimmung und die Schalldämpferentwicklung mit Geräuschemission für den BMW M4 GT3 voranzutreiben.

BMW M4 GT3 trotz Corona im Zeitplan

"Es war großartig und eine große Ehre für mich, die ersten Meter im neuen BMW M4 GT3 fahren zu dürfen", sagte Rennfahrer Augusto Farfus nach dem Rollout in Dingolfing. "Ich durfte bereits an der Entwicklung mehrerer BMW Rennfahrzeuge mitwirken und freue mich immer ganz besonders, wenn ich Teil eines so bedeutenden Projekts sein kann. Auch wenn wir beim Rollout natürlich erst einmal hauptsächlich Funktionstests durchführen, habe ich im Auto von Beginn an ein gutes Gefühl und freue mich schon jetzt auf die Testfahrten, die in den kommenden Monaten auf dem Programm stehen."

BMW-Motorsport-Chef Helmut Marquardt schickte anschließend ein besonderes Dankeschön an seine Truppe: "Es ist äußerst bemerkenswert, dass wir es unter den sehr schwierigen Voraussetzungen der letzten Monate geschafft haben, unser Entwicklungsprogramm unter Einhaltung der strengen Sicherheits- und Hygienevorschriften der BMW Group im Zuge der COVID-19-Pandemie planmäßig durchzuziehen und den von vornherein angepeilten Termin für den Rollout des BMW M4 GT3 einzuhalten."

Der Shakedown in Dingolfing war aber nur der erste Schritt der praktischen Erprobungsphase. Schon in der kommenden Woche stehen auf der Strecke im südfranzösischen Miramas die ersten Testfahrten auf dem Programm. Laut BMW sollen noch in diesem Jahr die ersten Renneinsätze zu Testzwecken folgen. In welcher Serie der M4 GT3 sein Debüt gibt, wollten die Verantwortlichen aber noch nicht verraten.

BMW M4 GT3 - Shakedown Dingolfing 2020
BMW
Augusto Farfus durfte das neue Rennfahrzeug beim Rollout in Dingolfing pilotieren.

GT3-Motor aus dem M4-Serienmodell

Ab der Saison 2022 sollen die ersten BMW GT3-Renner dann bereit sein für den Start in Sportwagen-Serien weltweit. Damit löst das neue Modell nach sechs Jahren endlich den betagten M6 GT3 ab, der bereits seit 2016 bei Kundenteams im Einsatz ist.

BMW verriet außerdem, dass die Entwicklung des M4 GT3 in den vergangenen Monaten parallel zur Straßenversion verlief. Die Serienmodelle des M4 Coupé und der M3 Limousine werden im September ihre Weltpremieren feiern. Übrigens bekommt auch das Rennmodell die riesige Niere, die bei den Fans auf ein geteiltes Echo stieß.

Auch unter der Haube gibt es Gemeinsamkeiten. So soll im Serienmodell das gleiche Sechszylinder-Aggregat zum Einsatz kommen wie bei der GT3-Version. "Unsere Ingenieure haben das Aggregat von vornherein mit einer unmittelbar aus dem Rennsport abgeleiteten Leistungscharakteristik konstruiert", versprach Markus Flasch, der Geschäftsführer der BMW M GmbH.

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