Die aktuellen Modellgenerationen von Alfa Romeo Giulia und Stelvio sind nun seit fast zehn Jahren am Markt, und Stellantis wird nicht müde, sich für die beiden Fahrzeuge neue Optionspakete auszudenken. Die neue Erweiterung heißt Carbon-Performance-Paket und kommt mit einem angepassten Interieur-Design, Audio-System und verbesserter Fahrdynamik.
Im Cockpit setzt Alfa Romeo vermehrt auf Sportlichkeit und hochwertige Materialien. Schwarzes Leder überzieht die Sportsitze, die Armaturentafel und die Türverkleidungen. Rote Ziernähte setzen einen farblichen Kontrast. Passend zum Namen des Pakets spendiert der Hersteller der Limousine und dem SUV Einlagen aus Carbon in der Mittelkonsole. Die Kohlefaser rundet außerdem die Türverkleidungen und Armaturen ab.
Für den optimalen Sound soll das Premium-Audiosystem des Herstellers Harman/Kardon sorgen. Ein 900-Watt-Verstärker mit zwölf Kanälen bereitet das Audiosignal auf und verteilt es gezielt auf die insgesamt 14 Lautsprecher, die jeweils unterschiedliche Frequenzbereiche übernehmen. Darunter ein Subwoofer für den Bassbereich sowie mehrere Tief-, Mittel- und Hochtöner. Die Logic-7-Technologie soll den Klang gleichmäßig im Innenraum verteilen, unabhängig von der Sitzposition.
Elektronische Dämpfer für mehr Komfort
Zu guter Letzt wertet Alfa Romeo das Fahrwerk auf. Die Alfa Active Suspension arbeitet mit elektronisch geregelten Dämpfern, die ihre Dämpfkraft je nach Fahrsituation kontinuierlich anpassen. Ventile im Inneren der Stoßdämpfer steuern den Ölfluss und damit die Dämpfung. Das System reagiert auf Fahrbahnunebenheiten ebenso wie auf den Fahrstil.
Die Abstimmung hängt direkt vom gewählten Fahrmodus ab. Im "Dynamic"-Programm straffen die Dämpfer spürbar nach, die Karosseriebewegungen werden reduziert. In "Natural" und "Advanced Efficiency" bleibt das Setup deutlich komfortorientierter.
Koordiniert wird das Ganze von der Chassis Domain Control. Die zentrale Steuereinheit verarbeitet Sensordaten und sorgt dafür, dass Fahrwerk, Stabilitätskontrolle und Bremsen zusammenarbeiten. Außerdem greift das Fahrwerk auf Daten des mechanischen Sperrdifferenzials Q2 und des Allradantriebs Q4 zurück. So entsteht ein vernetztes System, das Traktion und Fahrstabilität je nach Situation anpasst.
Der Antrieb bleibt unverändert. In Deutschland stehen Giulia und Stelvio weiterhin mit dem 2,2-Liter-Diesel (210 PS), Achtgang-Automatik und Allradantrieb im Programm.





