Die Rallye Monte Carlo gilt als Grundstein des heutigen Rallyesports. Die erste Ausgabe startete im Jahr 1911. Besonders die sogenannte Nacht der langen Messer mit packenden Duellen und Aufholjagden über den eisigen Pass Col de Turini prägte die Rallye. Viele Fans erinnern sich als Erstes an Walter Röhrls vier Siege mit vier verschiedenen Automarken (Fiat, Opel, Lancia und Audi). Doch lange vor Röhrls starken Rallye-Jahren spielten sich schon Geschichten ab, die nicht weniger spannend waren.
So etwa in den Jahren 1964 und 1965. Das war die starke Zeit der kleinen Kampfzwerge – der Minis. 1964 setzte sich der Mini Cooper S mit deutlich weniger Leistung und unter widrigsten Wetterbedingungen gegen die Konkurrenz durch. Während stärkere Fahrzeuge am verschneiten Col de Turini mit Traktionsproblemen zu kämpfen hatten, setzte sich der kleinere und leichtere Mini an die Spitze und gewann zum ersten Mal die Monte. Ein Jahr später wiederholten Timo Mäkinen und Beifahrer Paul Easter diesen Erfolg.
Sonderedition mit Rallye-Geschichte
Heute widmet Mini diesem Sieg eine neue Sonderedition. Die Mini 1965 Victory Edition ist für die Modelle John Cooper Works, John Cooper Works Electric und den Cooper S erhältlich. Der Hersteller lackiert die Sonderedition in auffälligem Chili-Red. Eine ähnliche Farbe hatte auch das Siegerfahrzeug von 1965. Dazu kommt ein weißer Zierstreifen, der von der Motorhaube über das Dach bis zum Heck reicht und soll dem Kleinwagen optisch Sportlichkeit verleihen. Die große weiße Ziffer "52” auf den Seiten des Minis soll den Bogen zur damaligen Startnummer spannen. Das Dach ist in Glaced White farblich abgesetzt. Optional ist es auch als Panorama-Glasdach erhältlich.
An der C-Säule erinnert ein kleines Emblem an das Siegerjahr. Außerdem steht die Mini 1965 Victory Edition auf 18-Zoll-Leichtmetallrädern im JCW-Lap-Spoke-2-tone-Design. Die elektrische Variante bekommt Felgen im JCW-Mastery-Spoke-black-Design. Außerdem bekommt die Edition spezielle Radnaben und Ventilkappen.
Neue Einstiegsleisten und Details
Das Interieur behält den bekannten JCW-Trim. Die Farbkombination aus Anthrazit und Rot soll eine Verbindung zur Lackierung schaffen. Als Detail steht auf den Einstiegsleisten in weißer Schrift 1965 auf rot-schwarzem Hintergrund. Auf der Türinnenseite bringt Mini eine Widmung für die beiden Rennfahrer an. Zudem findet sich die Jahreszahl auch auf der Sechs-Uhr-Speiche des Sportlenkrads wieder. Die Startnummer 52 ziert zusätzlich die Schlüsselkappe der Edition. In Europa startet der Verkauf voraussichtlich im Juli 2026. Preise hat Mini noch nicht genannt.





