Ram ProMaster City: Opel Vivaro & Co machen US-Karriere

Ram ProMaster City
Opel Vivaro & Co machen US-Karriere

ArtikeldatumVeröffentlicht am 13.03.2026
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Dass im Stellantis-Konzern zahlreiche baugleiche Modelle unter diversen Marken angeboten werden, ist man gewohnt. Eines davon ist der Transporter der Ein-Tonnen-Klasse. Der wird in Europa als Citroën Jumpy und Spacetourer, als Peugeot Expert und Traveller, als Fiat Scudo und Ulysse, als Opel Vivaro und Zafira Life und bei Toyota als Proace und Proace Verso vermarktet.

Nur mit Turbobenziner

Jetzt macht das Multitalent auch in den USA Karriere. Die Stellantis-US-Sparte Ram kündigt an, den Transporter zum Modelljahr 2027 ins Portfolio aufzunehmen. In Übersee wird der Vivaro-Bruder dann Ram ProMaster City heißen. Angeboten wird in den USA aber nur die Langversion. Einzig verfügbarer Antrieb ist ein 1,6-Liter-Turbobenziner mit 166 PS und 300 Nm Drehmoment. Über eine Achtgangautomatik werden ausschließlich die Vorderräder angetrieben. Die Gänge können auch manuell über die serienmäßigen Schaltwippen am Lenkrad gewählt werden. Die in Europa beliebten Turbodiesel-Aggregate werden nicht angeboten. Auch die verfügbaren Elektro-Varianten sind nicht für den US-Markt vorgesehen.

Ansonsten entspricht der umgelabelte US-Transporter weitestgehend dem Europa-Modell.

Angeboten werden soll der Ram ProMaster City auf dem US-Markt ab dem ersten Quartal 2027 in den Ausstattungsvarianten Tradesman und SLT sowie als Kastenwagen oder Kombi mit fünf oder acht Sitzplätzen. Angestrebt wird ein Preis von unter 40.000 Dollar (umgerechnet rund 34.400 Euro).

Der ProMaster City ist nicht der erste Stellantis-Transporter, den die US-Marke adaptiert hat. Der Fiat Ducato macht schon seit Jahren als Ram ProMaster, sogar in der elektrischen Variante, auf dem US-Markt Karriere.

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